Im Zentrum der Handschriftenforschung: Europäische Schriftkultur aus zehn Jahrhunderten in Österreich

An der einzigen Forschungsstelle dieser Art in Österreich widmen sich die Expert:innen der Abteilung Schrift- und Buchwesen der systematischen Erschließung aller Handschriftenbestände des Mittelalters in österreichischen Bibliotheken. Im Zentrum der Handschriftenforschung stehen somit über 25.000 Handschriften, von denen sich viele bis heute in jenen Institutionen und Klöstern befinden, für die sie vor Jahrhunderten angefertigt oder erworben wurden. Ein einzigartiges Setting im europäischen Vergleich, das die Beziehungen und Entwicklungen im Bereich der Handschriftenkultur(en) unmittelbar spiegelt. 

Die im Rahmen von ÖAW-gestützten sowie Drittmittel-Projekten erhobenen Daten und Arbeitsergebnisse stellen wir über die eigens für die Forschungscommunity entwickelten ÖAW-Portale manuscripta.at (Relaunch 2026), WZMA und Bernstein (Wasserzeichen) sowie ​hebraica.at zur Verfügung, die neben wertvollen Objekt-Informationen laufend neue Zugänge zu Handschriftendigitalisaten bieten. Diese bilden u.a. die Grundlage für KI-unterstützte Transkriptionsunternehmen des IMAFO-DigiLabs sowie der IMAFO HTR-Groups und ermöglichen die Anwendung von Bilderkennungstools.

Ergänzt wird diese Arbeit durch thematisch fokussierte Forschungsprojekte, materialwissenschaftliche Untersuchungen sowie Studien, die zentrale Fragestellungen der Text-, Buch- und Kunstgeschichte vertiefen. 

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