Zur Person

Michael Ornetzeder ist habilitierter Wissenschafts- und Technikforscher. Seine Arbeitsschwerpunkte sind nachhaltige Technik-Entwicklung, sozialwissenschaftliche Technik- und Innovationsforschung sowie partizipative und konstruktive TA.

Ausbildung

Geboren 1965 und aufgewachsen in Salzburg, studierte er Soziologie und Geographie an der Universität Wien (Sponsion 1992). Im Rahmen seiner Doktorarbeit beschäftigte er sich mit der historischen Entwicklung der Solartechnik in den USA (Promotion 1998). Im Jahr 2010 habilitierte er sich im Fach Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität für Bodenkultur.

Laufbahn

Michael Ornetzeder war von 1990 bis 1997 wissenschaftlicher Projektleiter und Mitglied der Gruppe Angepasste Technologie (GrAT) an der Technischen Universität Wien. Von 1998 bis 2007 arbeitete er als wissenschaftlicher Projekt- und Bereichsleiter am Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) in Wien. In den Jahren 2004 und 2005 war er zudem wissenschaftlicher Projektleiter am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg. Seit 1993 ist er Lehrbeauftragter an der Universität für Bodenkultur Wien. Außerdem hat er an der Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien, der Universität Klagenfurt und der Fachhochschule Oberösterreich unterrichtet. Seit 2007 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der ÖAW im Bereich Technologie und Nachhaltigkeit.

Projekte

TA-Projekte

Mehr lesen über das Event System Readiness
Feb 2023 - Dez 2023

System Readiness

Im Auftrag des Klima- und Energiefonds entwickelt das ITA ein Modell weiter, das eine detailgenaue Beurteilung des Reifegrads von Innovationen für klimaneutrale Städte…
Mehr lesen über das Event Blackout-Vorsorge in Österreich
Jun 2021 - Jan 2022

Blackout-Vorsorge in Österreich

Diese ITA-AIT-Studie für das Parlament fragt, wie die Versorgungssicherheit und eine rasche Wiederherstellung der Stromversorgung auch nach dem Umstieg auf erneuerbare…
Mehr lesen über das Event TRANS-PED
Apr 2021 - Jun 2023

TRANS-PED

Schweden, Belgien und Österreich initiieren ein Lernnetzwerk zur Bewertung und Verbreitung von lokalen Initiativen für eine nachhaltige Energieversorgung
Mehr lesen über das Event Energiewende – Innovation mit Folgen
Nov 2020 - Jun 2023

Energiewende – Innovation mit Folgen

Entwicklung eines Konzepts zur vergleichenden Erforschung der Folgen und Risiken von Innovationen für ein dekarbonisiertes Energiesystem
Mehr lesen über das Event PRODIGEES
Jan 2020 - Jun 2025

PRODIGEES

PRODIGEES erforscht die Auswirkungen der Digitalisierung auf Umwelt, Wirtschaft, Governance und Gesellschaft bis zum Jahr 2023. Es vereint Forschung zu Digitalisierung und…
Mehr lesen über das Event Elektrisch fahrende Flotten für Wien
Mär 2019 - Sep 2019

Elektrisch fahrende Flotten für Wien

Die Verbreitung von E-Fahrzeuge im Bereich von betrieblichen Flotten in Wien
Mehr lesen über das Event Wie wir in Zukunft elektrische Energie speichern
Nov 2018 - Jun 2019

Wie wir in Zukunft elektrische Energie speichern

Gesellschaftliche, wirtschaftliche und Umweltfragen zu Energiespeicherlösungen
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Apr 2018 - Mär 2021

Pop-Up Housing

Temporäre Wohnformen im urbanen Bereich und ihr Potenzial als lokale Innovationssysteme
Mehr lesen über das Event Vorzeigeregion Energie
Jan 2018 - Dez 2018

Vorzeigeregion Energie

Innovative Energietechnologien aus Österreich im Praxistest
Mehr lesen über das Event Technikfolgen-Abschätzung und Normativität – TAN
Jan 2018 - Dez 2019

Technikfolgen-Abschätzung und Normativität – TAN

Technik hat immer Folgen, nur wie werden sie bestimmt?
Mehr lesen über das Event MATCH: Märkte – Akteure – Technologien
Feb 2016 - Okt 2018

MATCH: Märkte – Akteure – Technologien

Eine Vergleichsstudie von Smart Grid Lösungen anhand von Pilotprojekten in Österreich, Norwegen und Dänemark
Mehr lesen über das Event Way2Smart Korneuburg
Jul 2015 - Sep 2019

Way2Smart Korneuburg

Pilot- und Demonstrationsprojekt für nachhaltige Smart City Konzepte in der Stadt Korneuburg
Mehr lesen über das Event Parlament trifft TA
Okt 2014 - Jul 2016

Parlament trifft TA

Die Bedeutung von Technikfolgen-Abschätzung beim Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen – Studie für das österreichische Parlament
Mehr lesen über das Event Monitoring urbaner Technologien
Jul 2014 - Dez 2015

Monitoring urbaner Technologien

Studie zur Klassifizierung, Beschreibung und Bewertung von Technik für die Stadt der Zukunft
Mehr lesen über das Event Build to satisfy
Feb 2012 - Dez 2013

Build to satisfy

Modellierung des NutzerInnenverhaltens in Niedrigst- und Plusenergiegebäuden
Mehr lesen über das Event Smart Response
Jun 2010 - Jul 2012

Smart Response

Lastmanagement für intelligente Stromnetze in Österreich
Mehr lesen über das Event €CO2 Management
Aug 2009 - Dez 2012

€CO2 Management

Die klimapolitische Relevanz und Bedeutung von intelligenten Stromzählern für Privathaushalte
Mehr lesen über das Event E-Trans 2050
Okt 2008 - Nov 2010

E-Trans 2050

Nachhaltige Energie: Zukunftsbilder für das österreichische Energiesystem
Mehr lesen über das Event WWViews
Mär 2008 - Feb 2010

WWViews

World Wide Views on Global Warming – Klimagipfel der WeltbürgerInnen – Gemeinsam für ein Klima mit Zukunft
Mehr lesen über das Event FSA-Energie
Jul 2007 - Mär 2008

FSA-Energie

BürgerInnen aus ganz Österreich bewerteten zukünftige Energietechnologien
Mehr lesen über das Event Open Innovation
Mär 2007 - Okt 2007

Open Innovation

Instrumente und Strategien zur aktiven Einbeziehung von NutzerInnen und anderen relevanten sozialen Gruppen in technische Innovationsprozesse am Beispiel…

Publikationen

Die Publikationsliste von Michael Ornetzeder umfasst zahlreiche Zeitschriften- und Buchbeiträge. Seit viele Jahren liegt sein thematischer Fokus auf dem Bereich Energie, genauer auf nachhaltiger Energietechnik und dem Wandel unseres Energiesystems.

Referierte Beiträge

  • Heterogeneous energy infrastructures in Europe: layering and orchestrating Positive Energy Districts. / Karvonen, Andrew; Bruggemann, Dieter; Magnusson, Dirk et al.
    in: Sustainability Science, Nr. 242, 10.04.2025.

    Positive Energy Districts (PEDs) have rapidly emerged as a dominant policy instrument in Europe to accelerate urban climate transitions. PEDs target the district scale to optimise energy system performance through a combination of technical and social interventions. These activities are driven by an engineering logic that considers energy infrastructures to be rational, integrated, and governable. In practice, PED stakeholders engage with heterogeneous infrastructure configurations that are influenced by multiple historical, political, and social specificities. In this article, we use the notion of 'sociotechnical dispositif' to characterise the processes of reconstituting the heterogeneous infrastructures of three PEDs in Sweden, Belgium, and Austria. We compare and contrast processes of layering the components in each district as well as processes of orchestrating stakeholders towards shared end goals. The findings contribute to critical infrastructure studies by revealing how European policy ambitions for energy transformation collide with heterogeneous infrastructures and by identifying the situated, contingent, and emergent characteristics of reconfiguring infrastructures at the district scale. The study of layering and orchestrating also highlights opportunities for PED stakeholders to develop and practice new forms of decentralised governance within each district that have the potential to influence broader urban transformations.

  • Perspectives on decarbonisation of existing buildings in Europe. / Gillett, W; Kalogirou, S; Morthorst, P et al.
    in: Renewable Energy, Nr. 242, 01.04.2025, S. 1-8.
  • Navigating missions: experiences from a long-term R&I programme to transform the building sector in Austria. / Rohracher, Harald; Ornetzeder, Michael.
    in: Science and Public Policy, Jahrgang 51, Nr. 1, 01.02.2024, S. 67-79.

    Mission-oriented innovation policies are increasingly recognized as an effective strategy for initiating and guiding far-reaching transition processes towards sustainability. In this article, we examine a successful early example of a national mission-oriented research and innovation (R&I) programme (Building of Tomorrow) that has had a significant impact on the building sector in Austria. The objective is to identify the factors and dynamics that contributed to the programme’s success and helped maintain its momentum over a period of more than 20 years. By successively integrating different groups of researchers and practitioners, organizing programme development as an adaptive process of co-production, and regularly ‘reinventing itself’ by shifting focus and guiding ideas, the programme sustained its mission momentum. Several insights from this case study can provide valuable guidance for organizing mission-oriented programmes, particularly by avoiding an exclusive emphasis on ‘mission orientation by design’ at the expense of processes of sense-making, emergence, and reinvention.

  • Theorien des Wandels und der Gestaltung von Strukturen: Innovationsperspektive (Kapitel 26). / Kubeczko, Klaus; Tödtling, Franz; Ornetzeder, Michael et al.
    APCC Special Report: Strukturen für ein klimafreundliches Leben. Berlin/Heidelberg: Springer Spectrum, 2023. S. 663-674.
  • Integrierte Perspektiven auf Strukturbedingungen (Kapitel 10). / Ornetzeder, Michael; Pichler, Melanie; Madner, Verena et al.
    APCC Special Report: Strukturen für ein klimafreundliches Leben. Berlin/Heidelberg: Springer Spectrum, 2023. S. 347-349.
  • Technische Zusammenfassung. / Aigner, Ernest; Görg, Christoph; Madner, Verena et al.
    APCC Special Report: Strukturen für ein klimafreundliches Leben. Berlin/Heidelberg: Springer Spectrum, 2023. S. 35-104.
  • Summary for Policy Makers. / Aigner, Ernest; Görg, Christoph; Madner, Verena et al.
    APCC Special Report: Strukturen für ein klimafreundliches Leben. Berlin/Heidelberg: Springer Spectrum, 2023. S. 19-33.
  • Theorien des Wandels und der Gestaltung von Strukturen (Kapitel 24). / Novy, Andreas; Kubeczko, Klaus; Haderer, Margaret et al.
    APCC Special Report: Strukturen für ein klimafreundliches Leben. Berlin/Heidelberg: Springer Spectrum, 2023. S. 651-652.
  • Technical Summary. / Aigner, Ernest; Görg, Christoph; Madner, Verena et al.
    APCC Special Report: Strukturen für ein klimafreundliches Leben. Berlin/Heidelberg: Springer Spectrum, 2023. S. 105-170.
  • Zusammenfassung für Entscheidungstragende. / Aigner, Ernest; Görg, Christoph; Madner, Verena et al.
    APCC Special Report: Strukturen für ein klimafreundliches Leben. Berlin/Heidelberg: Springer Spectrum, 2023. S. 1-17.
  • An agenda for future Social Sciences and Humanities research on energy efficiency: 100 priority research questions. / Foulds, Chris; Royston, Sarah; Berker, Thomas et al.
    in: HUMANITIES & SOCIAL SCIENCES COMMUNICATIONS, Jahrgang 9, Nr. 1, 30.06.2022, S. 18.
  • The Learning City: Temporary Housing Projects as Urban Niches for Sustainability Experiments. / Rose, Gloria; Mirjam, Stocker; Michael, Ornetzeder.
    in: Sustainability (Switzerland), Jahrgang 14(9), Nr. 5198, 25.04.2022, S. 1-19.
  • Amplified socio-technical problems in converging infrastructures. A novel topic for technology assessment. / Büscher, Christian; Ornetzeder, Michael; Droste-Franke, Bert.
    in: TATuP - Technikfolgenabschätzung Theorie und Praxis, Jahrgang 29, Nr. 2, 17.07.2020, S. 11-16.
  • Sector coupling of renewable energy in an experimental setting. Findings from a smart energy pilot project in Austria. / Ornetzeder, Michael; Sinozic, Tanja.
    in: TATuP - Technikfolgenabschätzung Theorie und Praxis, Jahrgang 29, Nr. 2, 17.07.2020, S. 38-44.
  • The role of competences, engagement, and devices in configuring the impact of prices in energy demand response: Findings from three smart energy pilots with households. / Christensen, T; Friis, F; Bettin, S et al.
    in: Energy Policy, Jahrgang 35, 04.02.2020, S. 11.
  • The Role of Experiments and Demonstration Projects in Efforts of Upscaling: An Analysis of Two Projects Attempting to Reconfigure Production and Consumption in Energy and Mobility. / Ryghaug, M; Ornetzeder, M; Skjølsvold, T et al.
    in: Sustainability (Switzerland), Jahrgang 2019, Nr. 11, 17.10.2019, S. 5771.
  • User satisfaction and well-being in energy efficient office buildings: Evidence from cutting-edge projects in Austria. / Ornetzeder, Michael; Wicher, Magdalena; Suschek-Berger, Juergen.
    in: Energy and Buildings, Jahrgang 118, 15.04.2016, S. 18-26.

    This paper aims to improve our knowledge of energy use and well-being in energy efficient office buildings. It explores the interrelations between forms and patterns of energy use on the one hand and user satisfaction, comfort, and well-being on the other hand. Findings are derived from qualitative and quantitative data collected in a recently finished research project in Austria. Fieldwork consisted of two qualitative case studies as well as an online-based survey amongst users of energy efficient office buildings. In addition, secondary data from energy-monitoring research was used to underpin the analysis. The results show that extremely low levels of energy use in office buildings can be aligned with high levels of well-being. Based on empirical findings the paper argues that both well-being and energy performance in office buildings are the result of a complex, on-going and intertwined process that involves various material and social elements.

  • Erfolgsversprechende Demand Response Empfehlungen im Energieversorgungssystem 2020. / Meisel, Marcus; Leber, Thomas; Pollhammer, Klaus et al.
    in: Informatik-Spektrum, Jahrgang 36, Nr. 1, 13.02.2013, S. 17-26.

    Automatisiertes Lastmanagement hat das Potenzial, in einem zukünftigen, mit Kommunikationsinfrastruktur ausgestattetem Stromnetz durch Verschiebung von elektrischen Lasten trotz einer hohen Dichte an erneuerbarer Erzeugung die Leistungsbalance zu gewährleisten. Dieses Paper stellt eine systematische Herangehensweise vor, die eine umfassende Bewertung und Weiterentwicklung von Lastmanagement-Szenarien ermöglicht. Es wird ein neuer Ansatz zur Integration der Entwicklung und Bewertung solcher Szenarien vorgestellt und vier erfolgsversprechende Modelle von Komponenten zukünftiger elektrischer Energieversorgungssysteme eingehender analysiert. Das Problem fehlender Umsetzungen wird anhand dieser Szenarien beispielhaft für Österreich durch eine interdisziplinäre Betrachtung des Phänomens Lastmanagement hinsichtlich technischer, sozialer, ökonomischer und ökologischer Aspekte untersucht. Ergebnis dieser Betrachtung sind neben Analyseergebnissen eine Bewertung der Szenarien und die daraus gewonnenen Empfehlungen für neue Rahmensetzer und die Forschungsförderung.

  • Of Solar Collectors, Wind Power, and Car Sharing: Comparing and Understanding Successful Cases of Grassroots Innovations. / Ornetzeder, Michael; Rohracher, Harald.
    in: Global Environmental Change, Jahrgang 23, Nr. Issue 5 – October 2013; online first 17/01/2013, 17.01.2013, S. 856-867.

    Grassroots activities so far have not been sufficiently appreciated as sources of innovation. Transition processes towards more sustainable socio-technical energy, transport or production systems, however, are hardly imaginable without a broader participation of engaged citizens. This paper presents and compares three cases of successful grassroots innovations for sustainability. In particular we compare the development of wind technology in Denmark, the solar collector do-it-yourself movement in Austria, and the development of car sharing in Switzerland. The paper aims at a better understanding of the preconditions, patterns of growth and change and factors of success of grassroots innovations for more sustainable socio-technical regimes such as energy and transport. In the analysis we focus on dimensions such as the structural conditions and resources of origin, motivations of social actors involved, learning processes and outcomes, competences and activities of those actors, processes of institution-building, and the relationships to mainstream market actors. Based on the empirical background the paper discusses implications for the theorisation of grassroots innovations for greater sustainability and draws implications for further research.

  • Towards a Sustainable Spatial Organization of the Energy System: Backcasting Experiences from Austria. / Wächter, Petra; Ornetzeder, Michael; Rohracher, Harald et al.
    in: Sustainability (Switzerland), Jahrgang 4, Nr. 2, 02.02.2012, S. 193-209.

    The transition to a sustainable energy system faces more challenges than a simple replacement of fossil energy sources by renewable ones. Since current structures do not favor sustainable energy generation and use, it is indispensable to change the existing infrastructure. A fundamental change of the energy system also requires re-organizing spatial structures and their respective institutions and governance structures. Especially in Austria, urban sprawl and unsustainable settlement structures are regarded as one of the main developments leading to increased energy demand. One of the aims within the project E-Trans 2050 was to identify socio-economic constellations that are central to the further transformation of the energy system and to focus on actors and their socio-technical framework conditions. Based on a sustainable future vision for the year 2050 a backcasting workshop was conducted to identify necessary steps for the envisaged transition to a more sustainable energy system. The results shed light on the necessary changes for a transformation towards sustainability in the specific Austrian situation. Critical issues are region-specific production of energy and its use, settlement and regional structures and values and role models, which all have a determining influence on energy demand. Combining the knowledge of extensive energy use with available energy resources in spatial planning decisions is a main challenge towards a long term sustainable energy system.

Artikel/Buchbeiträge

  • Meeting report: "Technology Assessment Goes Global". Conference, 2025, Vienna, AT. / Kastenhofer, Karen; Nentwich, Michael; Ornetzeder, Michael.
    in: TATuP - Technikfolgenabschätzung Theorie und Praxis, Jahrgang 34, Nr. 3, 15.12.2025, S. 74-75.
  • Austria: Transforming the Energy Mix. / Ornetzeder, Michael; Pauls, Anna.
    EPTA report 2025: Transforming the Energy Mix. 2025. S. 32-42.
  • Methoden für die TA: Reflexion und Ausblick. / Ornetzeder, Michael; Sotoudeh, Mahshid; Peissl, Walter.
    Methoden für die Technikfolgenabschätzung: Bewährte Praxis, aktuelle Herausforderungen, neue Chancen. Wiesbaden: Springer, 2025. S. 443-452.
  • „Momente der Reflexion“ in Plusenergiequartieren: Erfahrungen mit Lernprozessen zweiter Ordnung. / Ornetzeder, Michael; Regen, Livia.
    Methoden für die Technikfolgenabschätzung: Bewährte Praxis, aktuelle Herausforderungen, neue Chancen. Wiesbaden: Springer, 2025. S. 275-290.
  • Methoden für die Technikfolgenabschätzung: Einführung in dieses Buch. / Ornetzeder, Michael; Sotoudeh, Mahshid; Peissl, Walter.
    Methoden für die Technikfolgenabschätzung: Bewährte Praxis, aktuelle Herausforderungen, neue Chancen. Wiesbaden: Springer, 2025. S. 1-25.
  • From green buildings and innovative users to mission-oriented innovation policy: Celebrating 25 years of joint research. / Ornetzeder, Michael.
    Stories of Transforming Cities, Stories from the Bike - A Festschrift for Harald Rohracher. Hrsg. / Ida Gundel; Dick Magnusson; Kristina Trygg. Linköping University Electronic Press, 2025. S. 11-28.
  • The role of users in smart energy pilot and demonstration projects: Evidence from Austria, Denmark and Norway (ITA-manu:script 24-01). / Ornetzeder, Michael; Bettin, Steffen; Christensen, Toke Haunstrup et al.
    2024. (ITA-manu:script).
  • Meeting report: "Methods for technology assessment - Between established practice and new opportunities". Conference TA24, Vienna, AT. / Ornetzeder, Michael; Kastenhofer, Karen; Favreuille, Saskia.
    in: ZEITSCHRIFT FUER TECHNIKFOLGENABSCHAETZUNG IN THEORIE UND PRAXIS - TATUP, Jahrgang 33, Nr. 3, 15.06.2024, S. 82-83.
  • Assessment of Socio-Technical Configurations: Towards a new framework for studying societal implications of energy innovations (ITA-manu:script 23-01). / Ornetzeder, Michael; Udrea, Titus; Bettin, Steffen et al.
    2023. (ITA-manu:script).
  • “Everything is under control” – Reason for comfort or for alarm?A discussion of “Can ‘converging infrastructure’ secure jobs in TA institutions? A polemic” by Yannick Julliard. / Büscher, Christian; Ornetzeder, Michael; Droste-Franke, Bert.
    in: TATuP - Technikfolgenabschätzung Theorie und Praxis, Jahrgang 30, Nr. 1(21), 31.03.2021, S. 76-78.
  • Sustainable innovation as a challenge for urban governance. / Rohracher, Harald; Ornetzeder, Michael; Boons, Frank (Herausgeber:in) et al.
    Handbook of Sustainable Innovation. Cheltenham (UK)/Northampton/MA (USA): Edward Elgar, 2020.
  • Antigua tecnología e innovaciones sociales. La historia del éxito austriaco en calefactores de agua solares. / Ornetzeder, Michael; Baigorrotegui, Gloria (Herausgeber:in); Parker, Cristian (Herausgeber:in).
    ¿Conectar o Desconectar? Comunidades y Transiciones energéticas hacia la sustentabilidad. Santiago de Chile: Colección IDEA, 2018. S. 107-126.

    Dieser Artikel ist zuerst im Jahr 2001 erschienen, in: Technology Analysis and Strategic Management 13(1): 105-115. Abstract:A central claim of sustainable development is the far-reaching use of renewable forms of energy. This article focuses on the fact that solar water heaters are much more popular in Austria than in most other European countries. The enormous success of solar heaters in the 1990s is explained by two specific social phenomena that only can be observed in Austria: first, by a self-construction movement, consisting of single do-it-yourself groups started in the early 1980s that has spread throughout Austria. A major aspect of this movement was a comprehensive diffusion strategy that made it easy for nearly everyone to get a solar water system. Second, an atypical group of adopters were responsible for the unexpected dissemination success. Most of these early adopters were households in rural regions, interested in solar heaters due to a feature that already played a central role in the very beginning of this technology - more personal comfort. The close connection between the self-construction movement and early users enabled ongoing technical improvements of the system, which were adopted by commercial producers and installation companies.

  • Energiesystemwandel und die Folgen von Technik: Neue Ziele und Aufgaben für die TA? / Ornetzeder, Michael; Decker, Michael (Herausgeber:in); Lindner, Ralf (Herausgeber:in) et al.
    NTA7 Proceedings: "Grand Challenges" meistern – der Beitrag der Technikfolgenabschätzung. Baden-Baden: Nomos – edition sigma, 2018. S. 317-330 (Gesellschaft – Technik – Umwelt, Neue Folge 20).
  • From building small urban spaces for a car-free life to challenging the global regime of automobility – Cases from Vienna and Freiburg. / Späth, Philipp; Ornetzeder, Michael; Frantzeskaki, Niki (Herausgeber:in) et al.
    Urban Sustainability Transitions. London: Routledge, 2017. S. 191-209.
  • Towards a new framework for studying socio-technical implications of energy transitions. / Ornetzeder, Michael.
    Proceedings (13th Nordic Environmental Social Science Conference, 6-8th June). Tampere, 2017.
  • Wellbeing in a close to zero office building: Synergies or trade offs? / Ornetzeder, Michael.
    Proceedings. Coimbra: University of Coimbra, 2016.
  • Schlaue Gedanken zu smarter Technik, Konferenzbericht von der TA16. / Bauer, Anja; Bogner, Alexander; Capari, Leo et al.
    in: TATuP - Technikfolgenabschätzung Theorie und Praxis, Jahrgang 25, Nr. 2, 15.07.2016, S. 79-86.

    Die diesjährige TA16 stand unter dem Motto „Smart New World – Was ist smart an smarten Technologien?“ Das Thema hat sichtlich viele KollegInnen angesprochen, mit über 120 TeilnehmerInnen war die TA16 eine der bestbesuch-ten jährlichen Konferenzen des ITA der letzten 16 Jahre. Dies zeichnete sich bereits im Vorfeld durch viele interessante Einreichungen ab. Die ausgewählten Beiträge deckten in neun Sessions die Frage der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche in großer thematischer Breite ab.

  • Introduction to Panel 9: Dynamics of consumption. / Ornetzeder, Michael.
    eceee Summer Study proceedings: First fuel now, Vol. 4. Stockholm, 2015. S. 1953-1955.
  • Technikfolgenabschätzung mit innovationsorientierter Perspektive. Erfahrungen aus der Projektpraxis. / Ornetzeder, Michael; Bellucci, Sergio (Herausgeber:in); Bröchler, Stefan (Herausgeber:in) et al.
    Technikfolgenabschätzung im politischen System. Zwischen Konfliktbewältigung und Technologiegestaltung. Berlin: Edition Sigma, 2014. S. 171-182.
  • Transition Pathways to Sustainable Energy Future in Austria – Socio-Technical Scenarios and Key Action Fields. / Ornetzeder, Michael; Wächter, Petra; Rohracher, Harald et al.
    Technology Assessment and Policy Areas of Great Transitions. Prag: Technology Centre ASCR, 2014. S. 243-248.

Bücher und Herausgeberschaften

  • Methoden für die Technikfolgenabschätzung: Bewährte Praxis, aktuelle Herausforderungen, neue Chancen. / Ornetzeder, Michael (Herausgeber:in); Sotoudeh, Mahshid (Herausgeber:in); Peissl, Walter (Herausgeber:in).
    Wiesbaden: Springer, 2025. 452 S.

    Methoden sind für die Technikfolgenabschätzung (TA) von zentraler Bedeutung. Wissen über Folgen und Risiken von Technik muss erzeugt, diskutiert, bewertet und vermittelt werden. Die TA greift dabei auf eine Vielzahl von wissensgenerierenden, kollaborativen und kommunikativen Methoden zurück, wobei sich diese ständig weiterentwickeln und neue Methoden hinzukommen. Das Buch reflektiert den aktuellen Stand der Methodendiskussion in der TA und diskutiert zukünftige Herausforderungen. In fünf thematischen Abschnitten werden die Themen „Anspruch der Methoden in der TA”, „konzeptionelle Überlegungen”, „künstliche Intelligenz als Thema und Methode der TA”, „Methoden im Transformationskontext” sowie „methodische Innovationen” behandelt. Die Beiträge in diesem Sammelband zielen darauf ab, die methodischen Grundlagen in der TA weiterzuentwickeln und damit ihre Bedeutung für die Gestaltung der Zukunft zu stärken.

  • 1

Forschungsberichte

  • Catalogue of PED Assessment Parameters, Project Report T4.2. / Alyokhina, Svitlana; Schneider, Simon; Ornetzeder, Michael.
    2023. 43 S.
  • A Typology of Positive Energy Districts in Europe: Technical, Social, and Socio-technical Approaches to Situated Energy Innovation Project Report T2.3. / Steinberger, Andreas; Märzinger, Thomas; Ornetzeder, Michael et al.
    2023.
  • Fostering Urban Transformative Capacity in Positive Energy Districts (PEDs): RRI, Moments of Reflection, and the Importance of Second-Order Learning, Project Report T4.1a. / Regen, Livia; Ornetzeder, Michael.
    2023. 43 S.
  • Responsible Innovation in and for PEDs (RI Framework) Project Report T4.1b. / Ornetzeder, Michael; Regen, Livia.
    2023. 17 S.
  • How to make innovation in positive energy districts (PEDs) more responsible: A quick guide for PED practitioners Project Report T4.1c. / Ornetzeder, Michael; Regen, Livia.
    2023.
  • Foresight und Technikfolgenabschätzung: Monitoring für das Österreichische Parlament, neue Themen, Ausgabe November 2022. / Nentwich, Michael; Weber, Matthias; Appelt, Dennis et al.
    Wien, 2022. 428 S.

    as bislang über fünfeinhalb Jahre laufende halbjährliche Monitoring von Zukunftsthemen für das Österreichische Parlament kommt Ende 2022 zum vorläufigen Abschluss. Aus diesem Anlass werden alle 140 zwischen 2017 und 2022 erstellten und laufend aktualisierten Themen an dieser Stelle überblicksartig zusammengefasst. Gegliedert ist diese thematische Zusammenfassung entsprechend den acht Clustern der parlamentarischen Arbeit

  • Foresight und Technikfolgenabschätzung: Monitoring für das Österreichische Parlament, neue Themen, Ausgabe Mai 2022. / Nentwich, Michael; Weber, Matthias; Appelt, Dennis et al.
    Wien, 2022. 396 S.

    Ein kontinuierliches Monitoring aktueller oder sich für die Zukunft abzeichnender internationaler wissenschaftlicher und technologischer Entwicklungen im gesellschaftlichen Kontext (sozio-technische Trends) ist die Grundlage, um zentrale Zukunftsthemen für die österreichische Politik zu identifizieren. In so einem Verfahren werden zudem wichtige wissenschaftlichtechnische Treiber für Veränderungen sichtbar (drivers of change), die dem Parlament bei frühzeitiger Berücksichtigung erweiterte Handlungsund Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen. Ein Monitoring ist damit zugleich die Grundlage für vertiefende Studien im Bereich Foresight und Technikfolgenabschätzung (TA). Somit wird es möglich, später aufkommende, spezifische und tagesaktuell drängende Fragen in breiteren Zukunftsthemen zu verorten und die jeweilige Relevanz schneller und vorausschauend zu beurteilen. Die Ergebnisse des Monitorings unterstützen damit nicht nur eine vorausschauende FTI-Politik, sondern dienen mit ihrer TA-Komponente auch der Maximierung positiver und zugleich Minimierung möglicher negativer Technikfolgen und sind damit auch für andere Politikfelder hochrelevant. Die potentiellen Anwendungsfelder von Zukunftstechnologien sind mit hohen Erwartungen und vielfältigen Versprechen verbunden. Während der Umsetzung zeigt sich aber oft, dass mit diesen Erwartungen und Versprechen auch Effekte einhergehen, die zunächst nicht augenscheinlich sind. Die Foresight-Komponente setzt auf die Gestaltbarkeit von Innovationen: Werden die Potentiale von Zukunftstechnologien frühzeitig in ihrer Bandbreite analysiert, eröffnen sich Gestaltungsspielräume für nachhaltige Innovationspfade.

  • Sichere Stromversorgung und Blackout-Vorsorge in Österreich. Entwicklungen, Risiken und mögliche Schutzmaßnahmen (Endbericht). / Allhutter, Doris; Bettin, Steffen; Brunner, Helfried et al.
    Wien, 2022. 130 S.

    Die Überblicksstudie „Sichere Stromversorgung und Blackout-Vorsorge in Österreich: Entwicklungen, Risiken und mögliche Schutzmaßnahmen“ wird durch diesen Endbericht abgeschlossen. Die Studie wurde vom Österreichischen Parlament mit einer Laufzeit von Juni 2021 bis Jänner 2022 in Auftrag gegeben. Das Projekt wurde von der ARGE ITA-AIT PARLAMENT, intern federführend durch das Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, durchgeführt. Die Studie beruht auf Dokumenten- und Literaturstudium, Interviews mit einschlägigen Fachleuten und einem Expert*innen-Workshop. Der steigende Energieverbrauch und die Energiewende bringen strukturelle Veränderungen im Stromversorgungsnetz und eine Erhöhung der Komplexität des Energiesektors mit sich. Das Stromnetz als komplexes soziotechnisches System ist als kritische Infrastruktur von zentraler Bedeutung für die Funktionsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Zuverlässigkeit der Stromversorgung ist in Österreich seit Jahrzehnten auf einem konstant hohen Niveau. Dennoch wird es in Zukunft eine Reihe von Herausforderungen geben, um die Versorgungssicherheit auch weiterhin zu gewährleisten. Aufgrund der anstehenden Veränderungen gewinnt das Thema Blackout, also die Sorge vor einem großflächigen Ausfall des Stromversorgungsnetzes über einen längeren Zeitraum, an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund behandelt dieser Bericht zentrale Fragen der Sicherheit der Energieversorgung im Rahmen der Energiewende. Das Ende Juli 2021 in Kraft getretene Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzespaket (EAGPaket) legt eine weitreichende Dekarbonisierung der Stromversorgung in Österreich fest. Es schafft die Grundlage für eine weitgehende Umstellung der nationalen Stromversorgung auf regenerative Quellen und leitet damit auch einen langfristigen und umfassenden Umbau der gesamten Energieversorgung ein. Gegenstand dieser Übersichtsstudie ist es, die Zusammenhänge zwischen der Gefahr eines Blackouts und der Versorgungssicherheit im österreichischen Stromnetz zu beleuchten. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie eine hohe Versorgungsicherheit auch weiterhin gewährleistet werden kann. Auf Basis einer Aufarbeitung des aktuellen Wissenstandes zu Blackouts identifiziert der Bericht zentrale Herausforderungen und zukünftige Handlungsbedarfe im Sinne der Versorgungssicherheit. Als Blackout gilt ein unerwarteter und unvorhersehbarer Totalzusammenbruch des überregionalen Stromversorgungsnetzes für einen längeren Zeitraum. Ein solches Ereignis wird als sogenanntes HILP-Event (High Impact Low Probability) bezeichnet, also ein Ereignis mit hohem Schadenspotenzial, aber sehr geringer Eintrittswahrscheinlichkeit. Im Falle eines Blackouts wäre allerdings mit einer Reihe gravierender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Folgen zu rechnen. Zu Ausfällen im Stromversorgungsnetz kann es aus unterschiedlichen Gründen, wie Naturkatastrophen, technischen oder menschlichen Ursachen kommen. Im technischen Sinn entspricht ein Blackout einer Großstörung, jedoch mit gravierenderem Schadensausmaß. Ein ausschlaggebender Faktor für eine Großstörung und ein Blackout-Ereignis ist die Betroffenheit des Übertragungsnetzes – jenes Netz aus Hochspannungsleitungen, das zur Übertragung von Strom über große Distanzen benötigt wird. Ein grundlegendes Problem bei Großstörungen sowie im Blackout-Fall liegt im Risiko von Kaskadeneffekten (Kettenreaktionen), die bei nicht mehr bewältigbarer Netzinstabilität zu größeren, überregionalen Ausfällen führen können. Befindet sich das Netz im Not-Zustand und die entsprechenden Schutzmaßnahmen (Abschaltungen, Inselbildung durch Auftrennung in Teilnetze, Lastabwurf) greifen trotzdem nicht mehr, geht das Netz unmittelbar in den Blackout-Zustand über. Dadurch wäre ein Netzwiederaufbau erforderlich. Seit Anfang der 1950er Jahre gab es keinen solchen Fall in Österreich. Abseits verstärkter medialer Aufmerksamkeit zur Thematik gibt es keine klaren Belege für ein steigendes Risiko. Ankündigungen von Blackout-Eintritten in definierten Zeiträumen beruhen nicht auf wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen. Das widerspricht auch dieser Art von Risiko: Blackouts sind Ereignisse, deren Eintreten kaum vorhersehbar ist. Wesentlich relevanter erscheint es, sich eingehender mit der Bewältigung von Großstörungen zu befassen, weil hier klare Zusammenhänge bestehen. Das trägt zu einem sachlich fundierten, realistischen Umgang mit dem Thema Blackout bei. Von zentraler Bedeutung für die Versorgungssicherheit sind die vorherrschenden Betriebsbedingungen im Stromnetz. Das Stromnetz ist ein komplexes System, das durch wechselseitige Abhängigkeiten innerhalb und zwischen verschiedenen Komponenten des Netzverbundes geprägt ist. Diese beeinflussen die Vulnerabilität, also die Verwundbarkeit des Gesamtsystems. Ungünstige Bedingungen – durch Umwelteinflüsse, verstärktes Ungleichgewicht von Erzeugung und Verbrauch und damit verbundene hohe Komponentenauslastungen und Frequenzschwankungen – können im Störfall problematisch werden und zu Kaskadeneffekten führen. Die Gewährleistung von stabilen, unkritischen Betriebsbedingungen im Stromnetz ist daher sowohl essentiell für eine sichere Stromversorgung, als auch für die Minimierung von Blackout-Risiken. Ein Schlüsselkriterium bei der Bewältigung von Großstörungen und Blackouts ist eine wirkungsvolle Gesamtkoordination der Europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ENTSOE). Um die Versorgungssicherheit weiterhin auf hohem Niveau zu gewährleisten, muss folgenden zukünftigen Herausforderungen vorgebeugt werden: Die globale Erderwärmung und die damit einhergehende Veränderung von Umweltbedingungen bringen nicht zu unterschätzende Herausforderungen für die Versorgungssicherheit mit sich. Mit der Wahrscheinlichkeit von Extremwetterphänomenen (extreme Hitze, Hochwasser, massive Unwetter, starke Stürme) und langfristigen Veränderungen im alpinen Bereich nimmt in Europa das Risiko von Stromausfällen zu. Auch der Verbrauch ist durch vermehrte Hitzeperioden wetterabhängig und es kann – insbesondere in benachbarten Regionen – zu Stromknappheit kommen, die im europäischen Übertragungsnetzverbund folgenreichere Effekte zeigt. Der Klimawandel kann insgesamt die Stabilität des Stromnetzes mittel- und längerfristig belasten und damit auch das Risiko von Kaskadeneffekten und Großstörungen erhöhen. Ein vorausschauendes, regelmäßiges Monitoring der Netzbedingungen unter Einbeziehung von sich verändernden Umweltbedingungen ist daher zentral. Der bestehende Austausch zwischen Netzbetreibern und Klimaexpert*innen sollte weiter intensiviert werden. Dabei sollen insbesondere Entwicklungen in den Blick genommen werden, die sich mittel- und längerfristig derart auf die Betriebsbedingungen auswirken, dass diese auch Effekte auf die Netzstabilität haben können. Die Digitalisierung bringt zahlreiche technische, soziale und strukturelle Veränderungen mit sich, die auch Auswirkungen auf das Stromnetz haben. Sie ist eng mit der Energiewende verbunden. Digitale Systeme im Stromnetz bringen viele Vorteile und versprechen Verbesserungen in den Bereichen Steuerung und Monitoring. Zugleich wächst der Energiebedarf mit der steigenden Menge an digitalen Geräten und Systemen, sowie mit neuartigen Phänomenen wie „Cryptomining“ und Handel mit Kryptowährungen. Durch die Digitalisierung des Stromnetzes selbst kommt es zu versteckten Abhängigkeiten und neuen potenziellen Schwachstellen. Sie trägt einerseits zur Verbesserung von Regelvorgängen etwa im Lastmanagement und beim laufenden Monitoring des Stromnetzes bei. Andererseits kann es durch eine Kombination von elektrotechnischen und digitalen und/oder vernetzten Systemen dazu kommen, dass IT-Sicherheitsprobleme ins Stromnetz übergreifen. Damit erhöht sich die Anfälligkeit für Fehler oder auch für gezielte Angriffe von außen. IT-Sicherheit bzw. Cybersecurity sollten bei der Digitalisierung des Stromnetzes daher stärkere Beachtung finden. Insbesondere gibt es einen steigenden Bedarf an Fachkräften, die Digitalisierung und Elektrotechnik stärker zusammenzudenken. IT-Sicherheit ist zukünftig eine Schlüsselkompetenz in der Stromwirtschaft. Eine zentrale Herausforderung der nächsten Jahre im Energiesektor ist die schrittweise Transformation der Energieversorgung zur Erreichung der nationalen Dekarbonisierungsziele. Im Stromsektor soll bis 2030 der Gesamtstromverbrauch bilanziell bis zu 100 % national aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden. Dieses ambitionierte Vorhaben bringt bereits erhebliche strukturelle Veränderungen im Stromnetz mit sich. Darüber hinaus sollen im Jahr 2040 alle wirtschaftlichen Sektoren in Österreich klimaneutral sein. Neben der Industrie werden weitere energieintensive Sektoren wie Mobilität und Wärmebereitstellung zunehmend elektrifiziert. Mit dem massiven Ausbau der erneuerbaren Erzeugungskapazitäten ist auch ein Aus- und Umbau in der Infrastruktur nötig, um diese entsprechend anzupassen bzw. zu erweitern. Im Bereich der Übertragungsnetze stehen die meisten der bereits heute geplanten Projekte in einem direkten Bezug zum Ausbau der Wind- und Solarenergie. Des Weiteren ist es sinnvoll, die bestehenden Bemühungen zur grenzübergreifenden Kooperation der Übertragungsnetzbetreiber, z. B. durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Regelenergiemarkt, weiter zu intensivieren. Die Verteilernetze müssen so weiterentwickelt werden, dass sie sich für die Integration einer sehr großen Anzahl dezentraler Erzeugungsanlagen eignen. Damit die Energiewende in die nächste Phase eintreten kann und nach dem Stromsektor auch weitere Sektoren dekarbonisiert und mit dem Stromsektor gekoppelt werden können, bedarf es jedoch weiterer Entwicklungen im Stromsystem. Durch Sektorenkopplung kann die Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas vermieden und auf erneuerbaren Strom verlagert werden. Gleichzeitig lässt sich damit ein insgesamt wesentlich effizienteres Gesamtsystem mit einem signifikant geringerem Primärenergiebedarf realisieren. Aus Sicht des Stromsystems bedeutet Sektorenkopplung aber auch einen massiven zusätzlichen Verbrauch, der aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt werden muss. Zudem erhöht die zunehmende Integration unterschiedlicher Sektoren die technische und soziale Komplexität des Energiesystems, woraus ein institutioneller sowie rechtlicher Anpassungsbedarf für die beteiligten Akteure resultiert. Wenn in Zukunft der gesamte gesellschaftliche Energiebedarf aus regenerativen Quellen gedeckt werden soll, kommt der Elektrizität eine wesentliche Rolle zu. Für die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit ist es von zentraler Bedeutung, dass insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage, wenn Wasserkraft, Windenergie und Photovoltaik nicht ausreichen, hinreichend steuerbare Kapazitäten zur Verfügung stehen. Die für Ausfallrisiken relevanten Betriebsbedingungen hängen künftig stärker als bisher von atmosphärischen Bedingungen wie Sonneneinstrahlung und Wind ab. Damit geht ein stärkerer Bedarf nach Reservekapazität einher, um auch bei abnehmender Produktion immer genügend Energie ins Netz einspeisen zu können und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Auch muss die Gefahr einer schleichend zunehmenden Störanfälligkeit analysiert werden. Den Herausforderungen durch Klimawandel, Digitalisierung und Energiewende sollen durch Vorsorgemaßnahmen zur Sicherung des Stromsystems sowie zur Erhöhung der Resilienz und der Verbesserung der Reaktionsoptionen im Krisenfall noch stärker begegnet werden. Von zentraler Bedeutung ist die zunehmende Volatilität (also Schwankungen) in der Stromversorgung. Damit Schwankungen weiterhin im Regelbetrieb ausgleichbar und das Risiko von Großstörungen und die damit verbundenen Versorgungsengpässe bewältigbar bleiben, braucht es Vorsorgemaßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen, u. a.: • Evaluierung des Bedarfs nach Erhöhung von Regelleistung und Reservekapazitäten zum Schwankungsausgleich im Normalbetrieb • Koordinierung des Ausbaus der Erzeugungsleistung aus Erneuerbaren Energieträgern und des Aus- und Umbaus des Stromnetzes (in Einklang mit Ausbauplan 2030) • Stärkere Beachtung auch langsam fortschreitender Umweltveränderungen im systematischen Monitoring der Strominfrastruktur unter Einbeziehung von Klimaexpert*innen • Vorsorge vor zunehmender Abhängigkeit von Umweltbedingungen (wie Dunkelflautenproblematik) mit Einbindung von Flexibilitätslösungen wie Demand-Response, Demand-Side-Management sowie verschiedenen Speicherlösungen • Klärung des Bedarfs für den Ausbau grenzüberschreitender Regelenergiemärkte und Analyse dazu zusätzlich erforderlichen Rahmenbedingungen Institutionell sind fachübergreifende Ausbildung, Wissensaustausch und Forschung von besonders zentraler Bedeutung. Hier braucht es u. a.: • Ausbildung von Fachkräften mit kombinierter Elektrotechnik- und IT-Expertise, um den vorherrschenden Mangel auszugleichen und die Digitalisierung des Stromsektors sicher zu gestalten • Stärkere wissenschaftliche Betrachtung der Versorgungssicherheit im systemischen Kontext • Intensivierung des bestehenden Wissensaustausches zwischen Netzbetreibern und Klimaexpert*innen • Stärkung der sozialwissenschaftlichen Forschung und des inter- und transdisziplinären Wissenstransfers zwischen Forschung und Akteuren des Energiesektors zur Verbesserung der Governance der Energiewende Auf Basis des in dieser Studie zusammengetragenen Wissens kann festgestellt werden, dass das österreichische Stromsystem momentan weitgehend versorgungssicher ist. Das könnte sich freilich in den nächsten Jahren ändern, weil sich das ganze System an vielen Stellen zu ändern begonnen hat. Zur Bewältigung der Herausforderungen braucht es nicht zuletzt auch Interessensausgleich zwischen den verschiedenen Akteuren und Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen, damit die notwendigen Veränderungen in der Energieinfrastruktur konstruktiv realisiert werden können. Es ist daher eine wichtige Aufgabe der Politik, das Thema genau weiter zu beobachten und diesen fundamentalen Wandel moderierend und gestaltend zu begleiten.

  • Foresight und Technikfolgenabschätzung: Monitoring für das Österreichische Parlament, neue Themen, Ausgabe November 2021. / Nentwich, Michael; Weber, Matthias; Appelt, Dennis et al.
    Wien, 2021.
  • Urban pop-up housing environments and their potential as local innovation systems, Executive Summary. / Huber-Humer, Marion; Ornetzeder, Michael; Österreicher, Doris et al.
    Wien, 2021.

    Für temporäre Wohnformen im städtischen Raum wird es in einer wachsenden Stadt wie Wien große Nachfrage geben. Die Gründe für diesen Bedarf sind vielfältig. Es betrifft Menschen, die geplant (z.B. für eine Ausbildung) oder unvorhergesehen (Naturkatastrophen, Migration) rasch und für begrenzte Zeit leistbaren Wohnraum benötigen. Auch diese Wohnformen sollten möglichst nachhaltig in Bezug auf die Verwendung der eingesetzten Materialien, die Energieversorgung oder Bauweise (z.B. rückbaufähig und wiederverwendbar) gestaltet sein. Die Wohnkonzepte müssen sich leicht in (zwischenzeitlich) ungenutzte städtische Räume integrieren lassen und der Wohnbetrieb muss möglichst abfallarm, energie- und wassersparend erfolgen. Zudem werden die hier entwickelten temporären Wohnformen auch als Rahmen für neue Formen des Zusammenlebens, des sozialen Lernens und Experimentierens verstanden. Die ,,Zwischenlösung" soll Raum für technische und soziale Innovation bieten. In diesem Forschungsprojekt müssen daher technische, naturwissenschaftliche, (raum)planerische und sozialwissenschaftliche Fachbereiche intensiv zusammenarbeiten, um diese vielfältigen Anforderungen zu erfüllen und zukunftsweisende temporäre Wohnmodelle zu entwerfen. Mithilfe unterschiedlicher wissenschaftlicher Methoden, unter anderem aus dem Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung und der Technikfolgenabschätzung, werden die entwickelten Wohnkonzepte geprüft und mögliche Umsetzungen mit Entscheidungsträger*innen in Wien diskutiert.

  • Urban pop-up housing environments and their potential as local innovation systems, Final Report. / Huber-Humer, Marion; Ornetzeder, Michael; Österreicher, Doris et al.
    Wien, 2021.

    Für temporäre Wohnformen im städtischen Raum wird es in einer wachsenden Stadt wie Wien große Nachfrage geben. Die Gründe für diesen Bedarf sind vielfältig. Es betrifft Menschen, die geplant (z.B. für eine Ausbildung) oder unvorhergesehen (Naturkatastrophen, Migration) rasch und für begrenzte Zeit leistbaren Wohnraum benötigen. Auch diese Wohnformen sollten möglichst nachhaltig in Bezug auf die Verwendung der eingesetzten Materialien, die Energieversorgung oder Bauweise (z.B. rückbaufähig und wiederverwendbar) gestaltet sein. Die Wohnkonzepte müssen sich leicht in (zwischenzeitlich) ungenutzte städtische Räume integrieren lassen und der Wohnbetrieb muss möglichst abfallarm, energie- und wassersparend erfolgen. Zudem werden die hier entwickelten temporären Wohnformen auch als Rahmen für neue Formen des Zusammenlebens, des sozialen Lernens und Experimentierens verstanden. Die ,,Zwischenlösung" soll Raum für technische und soziale Innovation bieten. In diesem Forschungsprojekt müssen daher technische, naturwissenschaftliche, (raum)planerische und sozialwissenschaftliche Fachbereiche intensiv zusammenarbeiten, um diese vielfältigen Anforderungen zu erfüllen und zukunftsweisende temporäre Wohnmodelle zu entwerfen. Mithilfe unterschiedlicher wissenschaftlicher Methoden, unter anderem aus dem Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung und der Technikfolgenabschätzung, werden die entwickelten Wohnkonzepte geprüft und mögliche Umsetzungen mit Entscheidungsträger*innen in Wien diskutiert.

  • EASAC: Decarbonisation of buildings: for climate, health and job (Koautor Michael Ornetzeder). / Norton, Brian; van Saarlosw; Azapagic, Adisa et al.
    Brüssel, 2021. 109 S.
  • Foresight und Technikfolgenabschätzung: Monitoring für das Österreichische Parlament, neue Themen, Ausgabe Mai 2021. / Nentwich, Michael; Weber, Matthias; Appelt, Dennis et al.
    Wien, 2021. 326 S.
  • 100 Social Sciences and Humanities priority research questions for energy efficiency in Horizon Europe. / Foulds, C; Royston, S; Berker, T et al.
    Cambridge, 2020.
  • Foresight und Technikfolgenabschätzung: Monitoring von Zukunftsthemen für das Österreichische Parlament Berichtsversion: November 2020. / Nentwich, M; Weber, M; Appelt, D et al.
    Wien, 2020. 294 S.
  • Foresight und Technikfolgenabschätzung: Monitoring von Zukunftsthemen für das Österreichische Parlament Berichtsversion: Mai 2020. / Nentwich, M; Weber, M; Buchinger, E et al.
    Wien, 2020. 258 S.
  • Elektroflotten in Wien - Eine Untersuchung über Herausforderungen und Chancen von E-Fahrzeugen in Fahrzeugflotten. / Ornetzeder, Michael; Bettin, Steffen; Pavlicek, Anna.
    Wien, 2020. 60 S.

    Die Verbreitung von Fahrzeugen mit Elektroantrieb (E-Fahrzeugen) in betrieblichen und öffentlichen Flotten in Wien, bleibt trotz günstiger politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Im vorliegenden Projekt wurde diese Situation daher genauer untersucht und es werden auf dieser Basis Ansatzpunkte für die Überwindung von Verbreitungsbarrieren diskutiert.Methodisch basiert die Studie auf einer Literaturrecherche, einer Datenanalyse der Fahrzeugstatistik sowie neun qualitativen, leitfadengestützten Interviews mit relevanten Akteuren in Wien. Konkret wurden Vertreter*innen von Fahrzeugherstellern, Flottenbetreibern sowie von Beratungs- und Finanzierungsunternehmen befragt.Pro Jahr werden in Wien bis zu 60.000 gewerblich genutzte Pkw und bis zu 8.000 Kleintransporter neu zugelassen. Obwohl die Neuanmeldungen von E-Fahrzeugen in diesen Fahrzeugklassen (Pkw und Kleintransporter der KfZ-Klasse N1) seit dem Jahr 2013 Zuwachsraten bis zu 100 % aufweisen, liegt deren Anteil im Verhältnis zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor mit unter 2 % nach wie vor auf einem sehr geringen Niveau. In absoluten Zahlen waren im Jahr 2018 in Wien 1.796 gewerbliche E-Pkw und 725 E-Kleintransporter unterwegs. Die Verbreitung von rein elektrisch betriebenen Firmenfahrzeugen steht also noch ganz am Beginn.

  • Way2Smart Korneuburg: Start Up in eine sozial verträgliche, energieautonome Smart City (Endbericht). / Lipp, Bernhard; Zelger, Thomas; Kerschbaum, Elisabeth et al.
    Wien, 2020. 447 S.

    Ab dem Jahr 2036 will die Stadtgemeinde Korneuburg energieautonom und CO2-neutral sein. Um dem Leitbild und Masterplan „Korneuburg 2036“ konzertierte Taten folgen zu lassen, sollte in einem Demonstrationsprojekt aufgezeigt werden, dass Energieeffizienz- und Suffizienzmaßnahmen keineswegs im Widerspruch mit sozial verträglichem, leistbarem Wohn- und Lebensraum sowie ökoeffizienter Mobilität stehen müssen. Im Projekt wurden die Schwerpunktthemen Gebäude (Sanierung auf Plusenergiestandard incl. Mobilität, leistbar und sozial verträglich) und Kommunikation (mit MieterInnen „auf Augenhöhe“, mit BürgerInnen und Bauträgern) eng verknüpft, um den vorgezeichneten Way2Smart im Leuchtturmprojekt „Start-up“ zu beschreiten, über die Energieautonomie-Plattform aufzuzeichnen und laufend zu verbessern.

  • Zwischenspeicher der Zukunft für elektrische Energie Endbericht. / Ornetzeder, Michael; Steffen, Bettin; Wasserbacher, Dana et al.
    Wien, 2019. 102 S.
  • MATCH: Markets, Actors and Technologies –A comparative study of smart grid solutions - Executive summary. / Christensen, Toke Haunstrup; Marczinkowski, Hannah Mareike; Skjølsvold, Tomas Moe et al.
    Vienna, 2019.

Konferenzbeiträge/Vorträge

  • Kaunas

    Responsible innovation in Positive Energy Districts (PEDs) through second-order learning: a case for reflecting before upscaling

    Ornetzeder, M. (Speaker)

    24 Sep 2025

  • Milano

    Responsible innovation in Positive Energy Districts (PEDs) through second-order learning: a case for reflecting before upscaling

    Ornetzeder, M. (Speaker)

    12 Jun 2025

  • Wien

    Let's learn: Methods for Constructive TA

    Ornetzeder, M. (Speaker)

    3 Jun 2025

  • Wien

    No Future for Gas

    Ornetzeder, M. (Poster presenter)

    27 May 2025

  • Graz

    Responsible innovation in Positive Energy Districts (PEDs) through second-order learning: a case for reflecting before upscaling

    Ornetzeder, M. (Speaker)

    5 May 2025

  • Berlin

    Wissenschaftliche Politikberatung auf europäischer Ebene: Erfahrungen des European Academies Science Advisory Council (EASAC).

    Ornetzeder, M. (Speaker)

    19 Nov 2024

  • ÖAW, Wien

    Exploring socio-technical principles for commons-enabling technologies

    Ornetzeder, M. (Speaker)

    19 Jul 2024

  • Oslo

    The Experimental Incumbent: A case study of smart energy systems in Austria

    Ornetzeder, M. (Speaker) & Sinozic-Martinez, T. (Speaker)

    19 Jun 2024

  • Wien

    "Moments of Reflection" in Plus-Energie-Stadtteilen: Erfahrungen mit Lernprozessen zweiter Ordnung

    Ornetzeder, M. (Speaker) & Regen, L. (Contributor)

    4 Jun 2024

  • Wien

    Konsequenzen der relationalen Wende für Forschungsmethoden in der Technikfolgenabschätzung

    Udrea, T. (Contributor), Bettin, S. ((Co-)Author) & Ornetzeder, M. ((Co-)Author)

    4 Jun 2024

  • Graz

    Unlocking Integration: A Case Study on Smart Energy Systems in Austria

    Ornetzeder, M. (Speaker) & Sinozic-Martinez, T. (Speaker)

    7 May 2024

  • Karlsruhe

    Second-Order Learning in Positive Energy Districts: Making Space for Reflection

    Ornetzeder, M. (Speaker), Regen, L. (Speaker) & Karvonen, A. (Contributor)

    22 Feb 2024

  • ÖAW, Wien

    It could be otherwise: Tracing and exploring alternative realities with STS research

    Ornetzeder, M. (Speaker)

    28 Nov 2023

  • Trondheim

    Fast but problematic: Social and environmental implications of private PV battery systems versus community-based solutions

    Bettin, S. ((Co-)Author), Ornetzeder, M. (Speaker) & Udrea, T.-I. ((Co-)Author)

    27 Sep 2023

  • Trento

    Responsible innovation in Positive Energy Districts (PEDs) through second-order learning: a case for reflecting before upscaling

    Ornetzeder, M. (Speaker) & Regen, L. (Speaker)

    7 Sep 2023

  • Stuttgart

    Do, fail, learn, try again, repeat: How to learn from your actions: Integrating learning into transformative urban innovation

    Ornetzeder, M. (Speaker), Regen, L. (Speaker) & Saringer-Bory, B. (Speaker)

    21 Jun 2023

  • Linz

    Energiewende in Österreich: Herausforderungen und Chancen

    Ornetzeder, M. (Speaker)

    14 Jun 2023

  • Oslo

    Think before you upscale: Experiences with ‘moments of reflection’ in ongoing positive energy district developments in Europe

    Ornetzeder, M. (Speaker) & Regen, L. (Speaker)

    8 Jun 2023

  • Wien

    Das Soziale zuerst: Institutionelle Arrangements und konkurrierende ideologische Visionen von Individualismus und Kollektivismus in der Energiewende

    Bettin, S. (Speaker), Ornetzeder, M. ((Co-)Author) & Udrea, T.-I. ((Co-)Author)

    6 Jun 2023

  • Karlsruhe

    Exploring side effects and risks of energy innovations using a configurational approach

    Ornetzeder, M. ((Co-)Author), Udrea, T.-I. (Speaker), Sinozic-Martinez, T. ((Co-)Author) & Bettin, S. (Speaker)

    26 Jul 2022

Kurzbeiträge

  • Technologieoffenheit: Wann macht es Sinn, und wann nicht? / Ornetzeder, Michael; Oberösterreich, Die Grünen Wirtschaftstreibenden (Herausgeber:in).
    in: Magazin für ökonomische Transformation (Hg. Die Grünen Wirtschaftstreibenden Oberösterreich), Jahrgang Denken.Reden.Tun, Nr. #2, 15.06.2024, S. 6-7.
  • Solarstrom im Netz. ITA Dossier Nr. 75 (März 2024; Autor: Michael Ornetzeder). / Ornetzeder, Michael.
    2 S. Wien. 2024. (ITA-Dossiers).

    -> Der massive Ausbau dezentraler Photovoltaik-Anlagen erfordert verstärkt Maßnahmen zur Netzintegration. -> Diese Maßnahmen betreffen dieVerteilnetzbetreiber, der Haushalte oder gleichzeitig mehrere Akteure. -> Ein systematischer Vergleich der Optionen zeigt, dass sich die Folgen und Risiken für Betreiber, Umwelt und Gesellschaft zum Teil erheblich unterscheiden. -> Es fehlt an rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um die Vorteile alternativer Maßnahmen mit geringeren sozialen und ökologischen Risiken besser zu nutzen.

  • Solar Power Grid integration. ITA Dossier No 75en (March 2024; Author: Michael Ornetzeder). / Ornetzeder, Michael.
    2 S. Wien. 2024. (ITA-Dossiers).

    -> The massive expansion of distributed photovoltaic (PV) systems requires additional grid integration measures. -> These measures affect distribution system operators, households or several actors simultaneously. -> A systematic comparison of the various options has shown that the consequences and risks for operators, the environment, and society vary considerably. -> There is a lack of legal and economic frameworks to better utilise the advantages of alternative measures with lower social and environmental risks.

  • Positive Energy Districts. ITA-Dossier No 73en (Dezember 2023; Author: Michael Ornetzeder). / Ornetzeder, Michael.
    2 S. Wien. 2023. (ITA-Dossiers).

    -> European cities need to be fundamentally modernised to meet climate and energy policy requirements. -> The goal is to have 100 Positive Energy Districts (PEDs) in Europe by 2025. -> The implementation of PEDs poses major technical, social, organisational, and economic challenges. -> The aim of this analysis is to strengthen strategic urban planning to enable more sustainable construction.

  • Der Stadtteil als Kraftwerk. ITA Dossier Nr. 73 (Dez. 2023; Autor: Michael Ornetzeder). / Ornetzeder, Michael.
    2 S. Wien. 2023. (ITA-Dossiers).

    -> Die europäischen Städte müssen aus klima und energiepolitischen Gründen grundlegend erneuert werden. -> Bis 2025 soll es in Europa 100 Plus-Energie-Stadtteile geben. -> Die Realisierung von Plus-Energie-Stadtteilen ist mit großen technischen, sozialen, organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen verbunden. -> Ziel dieser Analyse ist die Stärkung der strategischen Stadtplanung, damit mehr nachhaltiges Bauen möglich wird.

  • Temporary housing. ITA-Dossier No 69en (April 2023; Author: Michael Ornetzeder). / Ornetzeder, Michael.
    2 S. Wien. 2023. (ITA-Dossiers).

    -> Temporary housing as a topic in urban development has received very little attention so far. -> However, as a qualitative niche option, temporary forms of housing can certainly have an impact. -> Using the city of Vienna as an example, various scenarios and specific models have been developed and optimised with regard to their sustainability. -> In the future, strategic urban planning as well as real-world projects can build on these designs.

  • Wohnraum auf Zeit. ITA Dossier Nr. 69 (Jänner 2023; Autorinnen: André Gazsó, Michael Ornetzeder, Gloria Rose). / Ornetzeder, Michael; Rose, Gloria Elisabeth; Gazsó, André.
    2 S. Wien. 2023. (ITA-Dossiers).

    -> Die COVID-19-Pandemie und die damit verbundenen Mobilitätseinschränkungen hatten weitreichende sozioökonomische Auswirkungen. -> Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, das Zu-Fuß-Gehen und Radfahren waren am stärksten betroffen. -> Stadtplaner*innen, Forscher*innen und Bürger*innen reagierten mit Pop-up-Radwegen, Begegnungszonen und der intensiven Nutzung von Gehsteigen, Parks und öffentliche Grünflächen. -> Solche ad-hoc-Lösungen sind mehr als „Quick Fixes“ und sollten im Sinne einer vorausschauenden Politik auf eine dauerhafte Nutzung hin überprüft werden. So wird gesellschaftliche Resilienz in Krisen mit Mobilitätseinschränkungen, wie z.B. Pandemien, Klimawandel oder Blackouts, gestärkt.

  • Energiewende braucht breite Diskussion. / Ornetzeder, Michael.
    13.11.2022 Aufl. 2022.
  • Secure power supply in the energy transition. ITA Dossier No 64en (August 2022, Author: Stefan Strauß, Doris Allhutter, Michael Ornetzeder). / Ornetzeder, Michael; Strauß, Stefan; Allhutter, Doris.
    2 S. Wien. 2022. (ITA-Dossiers).
  • Sichere Stromversorgung in der Energiewende. ITA-Dossier Nr. 64 (Juni 2022; Autor*innen: Stefan Strauß, Doris Allhutter, Michael Ornetzeder). / Allhutter, Doris; Strauß, Stefan; Ornetzeder, Michael.
    2 S. Wien. 2022. (ITA-Dossiers).

    -> Die Versorgungssicherheit in Österreich ist auf konstant hohem Niveau. -> Wechselseitige Abhängigkeiten im Stromnetz nehmen aber zu und beeinflussen die Stabilität des Gesamtsystems. -> Mittelfristig führen Klimawandel, Digitalisierung und Energiewende zu mehr Volatilität in der Stromversorgung. Das Risiko von Ausfällen erhöht sich dadurch. -> Es braucht daher geeignete Rahmenbedingungen, um die Transformation der Energieinfrastruktur konstruktiv zu gestalten. -> Zentrale Aufgabe der Politik ist es, diesen fundamentalen Wandel moderierend und gestaltend zu begleiten.

  • How to plan the local energy transition ITA-Dossier No 58en (March 2022; Authors: Michael Ornetzeder, Leo Capari). / Ornetzeder, Michael; Capari, Leo.
    2 S. Wien. 2022. (ITA-Dossiers).
  • Die lokale Energiewende planen, ITA-Dossier Nr. 58 (November 2021; Autor: Michael Ornetzeder). / Ornetzeder, Michael.
    2 S. Wien. 2021. (ITA-Dossiers).

    -> Die Energiewende erfordert auch auf lokaler und regionaler Ebene umfassende Veränderungen, die soziale Regeln, Infrastrukturen und Technologien umfassen. -> Backcasting ist eine Form der qualitativen Szenarioanalyse, die für die Planung von lokalen Veränderungsprozessen einen wichtigen Beitrag leisten kann. -> In einem Beispiel wurden für die Stadt Korneuburg normative Szenarien für das Jahr 2036 erstellt und konkrete Strategien und Maßnahmen abgeleitet. -> Backcasting zeigt unterschiedliche Zukünfte auf, erweitets den lokalen Handlungsspielraum und hilft zeitliche Prioritäten zu setzen.

  • Electric vehicles in Viennese fleets. ITA-Dossier no. 48en (November 2020; Authors: Steffen Bettin, Michael Ornetzeder, Anna Pavlicek). / Bettin, Steffen; Ornetzeder, Michael; Pavlicek, Anna.
    2 S. Wien. 2020. (ITA-Dossiers).

    -> Vehicle fleets are considered a promising market niche for the introduction of electromobility. -> So far, there are only a few examples in Vienna showing the transition to electric vehicles in public and company fleets. -> In recent years, a local network of providers, consultants and stakeholders has been established around the topic of electromobility. -> Fleet operators who had already gained experience with electric vehicles are very satisfied with their decision. -> However, the transition to electric vehicles is complex and requires a system change.

  • E-Fahrzeuge in Wiener Flotten. ITA-Dossier Nr. 48 (Juli 2020; AutorInnen: Michael Ornetzeder, Steffen Bettin, Anna Pavlicek). / Ornetzeder, Michael; Pavlicek, Anna; Bettin, Steffen.
    2 S. Wien. 2020. (ITA-Dossiers).

    -> Fahrzeugflotten gelten als aussichtsreiche Marktnische für die Einführung der Elektromobilität. -> Bislang gibt es in Wien nur wenige Beispiele für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge in öffentlichen und betrieblichen Flotten. -> In den letzten Jahren hat sich rund um das Thema Elektromobilität ein lokales Netzwerk von Anbietern, Beratern und Interessenvertretern etabliert. -> Flottenbetreiber, die bereits über Erfahrungen mit E-Fahrzeugen verfügen, sind mit ihrer Entscheidung sehr zufrieden. -> Die Umstellung auf E-Fahrzeuge ist allerdings vielschichtig und erfordert eine Systemänderung.

  • Implications of electricity storage? ITA-Dossier no. 46en (January 2020; Authors: Michael Ornetzeder, Steffen Bettin). / Ornetzeder, Michael; Bettin, Steffen.
    2 S. Wien. 2020. (ITA-Dossiers).
  • Welche Folgen haben Stromspeicher? ITA-Dossier Nr.46 (Jänner 2020; Autoren: Michael Ornetzeder, Steffen Bettin). / Ornetzeder, Michael; Bettin, Steffen.
    2 S. Wien. 2020. (ITA-Dossiers).
  • Smart grid pilot projects in Europe. ITA-Dossier no. 42en (April 2019; Author: Michael Ornetzeder). / Ornetzeder, Michael.
    2 S. Wien. 2019. (ITA-Dossiers).

    -> The decarbonisation of the energy system calls for new ways of generating and consuming energy as well as new forms of relations between energy producers and consumers.-> It is important to understand the complexity of factors influencing the effectiveness and success of smart grid initiatives targeted at small consumers across Europe.-> It is equally important to assess the impact local solutions have on the whole energy system before applying them widely at regional or national level.Author: Michael Ornetzeder

  • Smart-Grid-Pilotprojekte in Europa. ITA-Dossier Nr. 42 (März 2019; Autor: Michael Ornetzeder). / Ornetzeder, Michael.
    2 S. Wien. 2019. (ITA-Dossiers).

    -> Die Dekarbonisierung des Energiesystems erfordert neue Wege der Energiebereitstellung, aber auch ein neues Verhältnis zwischen Erzeugern und VerbraucherInnen.-> Es ist wichtig, die Komplexität der Einflussfaktoren für den Erfolg und die Wirksamkeit von Smart-Grid-Lösungen zu verstehen.-> Ebenso wichtig ist es, die Auswirkungen lokaler Lösungen auf das gesamte Energiesystem abzuschätzen, bevor sie auf regionaler oder nationaler Ebene breit angewendet werden.

  • Energy storage in electricity grids. ITA-Dossier no. 37en (May 2018; Author: Michael Ornetzeder). / Ornetzeder, Michael.
    2 S. Wien. 2018. (ITA-Dossiers).

    -> The shift towards greater use of renewable energy necessitates more dedicated storage in electrical power systems to provide short-term flexibility.-> Electricity storage facilitates the decoupling of electricity supply and demand, and can be used to provide a wide range of ancillary services.-> The future deployment of dedicated electricity storage in Austria and the EU will be strongly influenced by future policies for electricity market design, system operating rules, technology investments, and involvement of consumers and prosumers.

  • Energiespeicher in Stromnetzen. ITA-Dossier Nr. 37 (Mai 2018; Autor: Michael Ornetzeder). / Ornetzeder, Michael.
    2 S. Wien. 2018. (ITA-Dossiers).

    -> Der Wandel hin zu einer stärkeren Nutzung regenerativer Energiequellen erfordert den Ausbau elektrischer Speicher, um kurzfristige Flexibilität zu gewährleisten.-> Die Speicherung elektrischer Energie erleichtert die Entkopplung von Stromangebot und -nachfrage und kann für eine Vielzahl von Nebenleistungen genutzt werden.-> Der künftige Einsatz von elektrischen Energiespeichern in Österreich und der EU wird stark von künftigen Strategien für die Gestaltung des Strommarktes, den Regeln für den Betrieb der Systeme, Technologieinvestitionen und der Einbeziehung von VerbraucherInnen beeinflusst werden.

Sonstiges

  • Wird uns die Energiewende gelingen? / Ornetzeder, Michael.
    13.11.2022 Aufl. 2022.
  • Will we make the energy transition happen? / Ornetzeder, Michael.
    13.11.2022 Aufl. 2022.

Privatdozent Mag. Dr. Michael Ornetzeder

Kontakt

Tel.: +43 (0)1 515 81-6589
Fax: (+43-1-) 51581-6570
Bäckerstraße 13, 1010 Wien
ornetz(at)oeaw.ac.at

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