Dr.

Ulrike Harmat 

ulrike.harmat(at)oeaw.ac.at
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Ulrike Harmat ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich Geschichte der Habsburgermonarchie sowie Redakteurin und Herausgeberin der Serie „Die Habsburgermonarchie 1848–1918“.

Kurzbiografie


Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Wien. Promotion im Jahr 1996 zum Thema: „Die Auseinandersetzungen um das Eherecht und die sog. ‚Sever-Ehen‘ 1918–1938“ (Betreuer: Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Gerald Stourzh; Victor Adler-Förderpreis des BM für Wissenschaft 1996). Seit 1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der „Kommission für die Geschichte der Habsburgermonarchie“ der ÖAW, seit 2013 am Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der ÖAW.

Forschungsschwerpunkte


Epochen: 19. und 20. Jahrhundert
Räume: Habsburgermonarchie im internationalen Kontext
Themen: Rechtsgeschichte (Eherecht und Ehegesetzgebung im 19. und 20. Jahrhundert), Sozialgeschichte/Sozialstatistik; Historiographie zum Untergang der Habsburgermonarchie und das Erbe der Habsburgermonarchie in den Nachfolgestaaten.

Wichtigste Publikationen


  • The Treaty of London - an obstacle to a separate peace?, in: Andreas Gottsmann, Romano Ugolini, Stefan Wedrac (Hgg.), Österreich-Ungarn und Italien im Ersten Weltkrieg / Austria-Ungheria e Italia nella Grande Guerra (= Publikationen des Historischen Institutes beim Österreichischen Kulturforum in Rom 18, Wien, 2019) 231–246.
  • Untergang, Auflösung, Zerstörung der Habsburgermonarchie? Zeitgenössische Bedingungen der Erinnerung und Historiographie; in: Helmut Rumpler, Ulrike Harmat (Hgg.), Die Habsburgermonarchie 1848–1918 XII: Bewältigte Vergangenheit? Die nationale und internationale Historiographie zum Untergang der Habsburgermonarchie als ideelle Grundlage für die Neuordnung Europas (Wien 2018) 49–95.
  • Kaiser Franz Joseph: „Treuer Sohn der Kirche“ und konstitutioneller Monarch; in: Römische Historische Mitteilungen 59. Band (2017) 105–132.
  • “Till Death Do You Part”: Catholicism, Marriage and Culture War in Austria (-Hungary); in: Marriage, Law and Modernity. Global Histories, edited by Julia Moses (London – Oxford – New York 2017) 109–128.
  • Ulrike Harmat (Red.), Die Habsburgermonarchie 1848–1918, Bd. IX/1: Soziale Strukturen: Von der feudal-agrarischen zur bürgerlich-industriellen Gesellschaft, 2 Bde. (Wien 2010), herausgegeben von Helmut Rumpler und Peter Urbanitsch. Die Habsburgermonarchie 1848–1918, Bd. IX/2: Soziale Strukturen: Die Gesellschaft der Habsburgermonarchie im Kartenbild. Verwaltungs-, Sozial- und Infrastrukturen. Nach dem Zensus von 1910 (Wien 2010), herausgegeben von Helmut Rumpler und Martin Seger (Mitarbeit).
  • Ehe auf Widerruf? Der Konflikt um das Eherecht in Österreich 1918–1938 (=IUS Commune Sonderhefte, Studien zur Europäischen Rechtsgeschichte 121; Veröffentlichungen des Max-Planck-Institutes für Europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main 1999).

Weitere Publikationen

Monographien

Monographien

Herausgeberschaften und Sammelbände

Herausgeberschaften und Sammelbände

Artikel

Artikel

  • Margarete Grandner, Ulrike Harmat: Begrenzt verliebt. Gesetzliche Ehehindernisse und die Grenze zwischen Österreich und Ungarn, in: Ingrid Bauer, Christa Hämmerle und Gabriella Hauch (eds.): Liebe und Widerstand. Ambivalenzen historischer Geschlechterbeziehungen, L'Homme Schriften 10, Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2005, S. 287-304.
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Sonstige

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