PFP – Prosopographische Forschungsplattform Österreich

Die PFP – Prosopographical Research Platform AustriaProsopographische Forschungsplattform Österreich bildet ein Dachprojekt für personenbezogene Forschung an der ÖAW unter Anwendung von Methoden der Digital Humanities (DH). In diesem fließen die Daten aus den prosopographischen Einzelprojekten PIO, MINE, PMB, VieCPro, ManMAX, diversen digitalen Editionen sowie dem Österreichischen Biographischen Lexikon zusammen. Dies erfolgt durch die Nutzung von Technologien des Semantic Web, der Linked Open Data (Wikidata, Gemeinsame Normdatei, GeoNames etc.) sowie Künstlicher Intelligenz (KI). Durch den Einsatz dieser innovativen Technologien wird die PFP künftig als zentrale Anlaufstelle für entsprechende DH-Projekte an der ÖAW dienen.

An der Umsetzung sind mehrere ÖAW-Institute beteiligt, neben dem ACDH, das Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes (IHB) und das Institut für Mittelalterforschung (IMAFO). Das ACDH übernimmt die technische Implementierung und die Kuratierung der zusammengeführten Daten.

Inhaltlich wird das Projekt von Daniela Angetter, Eva Offenthaler, Irene Nawrocka, Hubert Bergmann, Philipp Dittinger und Roland Feigl betreut. Christine Gruber, ehemalige Chefredakteurin des ÖBL, steht dem Team als Gastforscherin zur Seite. Technisch wird die Plattform von Birger Schacht umgesetzt.

Projektleitung

Johannes Feichtinger

Matthias Schlögl

Kontakt (ACDH)

Matthias Schlögl

Finanzierung

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Projektlaufzeit

01/2024–12/2026