Das vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) geförderte Projekt FemCareVienna, das unter der Leitung von Michaela Binder bei Novetus durchgeführt wird, untersucht die Geschichte der medizinischen Betreuung von Frauen im Krankenhaus der Elisabethinerinnen in Wien.

Die interdisziplinäre Forschung stützt sich sowohl auf historische als auch auf bioarchäologische Quellen. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Lebensgeschichten von 390 Patienten aus dem 18. Jahrhundert, deren menschliche Skelettreste auf dem Krankenhausfriedhof bestattet und archäologisch ausgegraben wurden.

Das Krankenhaus St. Elisabeth in Wien wurde 1710 gegründet und stand dabei nur Frauen offen, die hier medizinisch versorgt wurden. Es befindet sich noch heute, als Teil des Franziskus Spitals, in der Landstraßer Hauptstraße 4a.

Das ACDH fungiert als Kooperationspartner über OpenAtlas, eine Datenbanksoftware, die die Sammlung, Verarbeitung und Verwaltung von Forschungsdaten ermöglicht und nach Abschluss der Datenerfassung als Basis für für eine Web-Applikation dient.

Projektleitung

Michaela Binder, Novetus

Kontakt (ACDH)

Nina Richards

Finanzierung

Österreichischer Wissenschaftsfonds (FWF) 10.55776/P36495

Projektlaufzeit

06/2023–05/2026

Links

FemCareVienna App

OpenAtlas Website