HIOB – Hiob in der jüdischen Literatur des Frühen Mittelalters

HIOB ist ein vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gefördertes Kooperationsprojekt am Institut für Judaistik der Universität Wien unter der Leitung von Constanza Cordoni. Das ACDH ist assoziierter Forschungspartner.

Dieses Projekt untersucht die Rezeption des Buches Hiob in der frühmittelalterlichen jüdischen Literatur. Die Erforschung der jüdischen Rezeption des Buches Hiob konzentrierte sich bisher entweder auf die klassische Literatur der rabbinischen Zeit (verfasst zwischen dem 3. und 7. Jahrhundert n. Chr.) oder auf Werke, die ab dem 10. Jahrhundert entstanden sind. Ziel dieses Projekts ist es, mit Hilfe von Werkzeugen der Digital Humanities die wenig bekannte Rezeption des Buches Hiob in der frühmittelalterlichen jüdischen Literatur zu kartieren und dabei die Hiob-Traditionen in einer Reihe jüdischer Texte zu identifizieren und zu interpretieren, die vermutlich zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert n. Chr. verfasst wurden. Das Ziel besteht darin, herauszufinden, wie die anonymen Intellektuellen hinter diesen Texten Hiob sahen und wie sie die Fragen angegangen sind, die das Buch aufwirft.

Projektleitung

Constanza Cordoni, Universität Wien | Institut für Judaistik

Kontakt (ACDH)

Peter Andorfer

Kinga Sramó

Finanzierung

Österreichischer Wissenschaftsfonds (FWF) 10.55776/PAT5867124

Projektlaufzeit

08/2025–07/2028

Links

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