
Der Apokryphe Sonntag in der Spätantike und im Frühmittelalter wird von Uta Heil geleitet und vom FWF gefördert. Das ACDH fungiert als technischer Projektpartner.
Der apokryphe Sonntag in der Spätantike und im Frühmittelalter ist ein FWF-gefördertes Projekt am Institut für Kirchengeschichte, Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Das Projekt erforscht die Bedeutung des Sonntags zwischen 300 und 700 n. Chr. mit digitalen Hilfsmitteln. Das zentrale Forschungsinstrument des Projekts ist SOLA – Sunday Observance in Late Antiquity, eine Textdatenbank, die ausgewählte kommentierte Passagen aus der griechischen und lateinischen Literatur zur Kulturgeschichte des Sonntags sowie Kommentare, Übersetzungen und umfangreiche Metadaten zu den entsprechenden Personen, Institutionen und historischen Ereignissen bietet.
Der Inhalt von SOLA ist über eine benutzerfreundliche Oberfläche zugänglich, die neben verschiedenen Such- und Filteroptionen eine intuitive Visualisierung in Form einer Zeitleiste bietet, um den Nutzern einen Einblick in die umfangreichen Quellen zu ermöglichen, die im Rahmen des Projekts untersucht wurden. Im Hintergrund nutzt SOLA eine Instanz von APIS, dem Österreichischen Prosopographischen Informationssystem, als Backend.
Neben der Adaptierung und Weiterentwicklung von APIS ist das ACDH für die Datenmodellierung, die Datenarchivierung und die Applikations- und Frontend-Entwicklung zuständig. Der gesamte Code, der im Rahmen dieses Projekts entstanden ist, ist auf GitHub zu finden.


Uta Heil, Universität Wien | Institut für Kirchengeschichte, Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst
Österreichischer Wissenschaftsfonds (FWF) 10.55776/P31428
01/2019–12/2023