
FWF-Projekte P16995, P 14403-ARS
Laufzeit: 2001-2004, 2003-2007
Projektleitung: Prof. Dr. Gerhard Schmidt (+)
Mitarbeiter:innen: Dr. Katharina Hranitzky, Dr. Veronika Pirker-Aurenhammer, Dr. Susanne Rischpler, Dr. Martin Roland, Dr. Michaela Schuller-Juckes, Dr. Christine Beier, Dr. Andreas Fingernagel, Dr. Alois Haidinger, unter Mitarbeit von Margit Elsigan, Michael Fleischmann, Dr. Martin Haltrich, Mag. Irina von Morzé, Mag. Anna Reisenbichler, Georg Schendl, Mag. Friedrich Simader und Dr. Maria Stieglecker
Nationaler Kooperationspartner: Institut für Kunstgeschichte, Universität Wien
Die Forschungen zur Datierung der Papiere wurden von Maria Stieglecker und Georg Schendl im Rahmen des ÖAW-Projekts "Wasserzeichen des Mittelalters" (WZMA) vorgenommen.
Im Rahmen des Projektes erschien 2002 der Band „Mitteleuropäische Schulen II (ca. 1350–1410) Österreich - Deutschland – Schweiz“. Daran anschließend wurde die Bearbeitung der aus diesen Gebieten stammenden Handschriften der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts begonnen. Darunter befinden sich Prunkhandschriften, die von den führenden Wiener Meistern für Kaiser Friedrich III. ausgeschmückt wurden, sowie andere wichtige Bestände; unter diesen sind die wissenschaftsgeschichtlich interessanten Wiener Universitätshandschriften besonders hervorzuheben.
Die genaue Beschreibung der Handschriften, ihrer Illustrationen und oft kunstvollen Einbände sowie die Identifizierung der in ihnen überlieferten Texte erschließen nicht nur der Kunstgeschichte ein wichtiges, oft noch unbekanntes Material, sondern sie sind auch für andere Wissenschaftszweige sowie für ein breiteres Publikum von Interesse. So konnten die Forschungsergebnisse des Projekts für einige große Ausstellungen (wie „Gotik Schätze Oberösterreich“ Linz 2002, oder „Im Anfang war das Wort“ Wien 2003) genützt werden.
Jeffrey F. Hamburger: Rezension Mitteleuropäische Schulen V. (ca. 1410-1450, Wien und Niederösterreich), in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 142/3 (2013), 383-386.