TIB 17 Asia


Ephesos (Selçuk), Marienkirche (© A. Külzer, 2013)

Das westliche Kleinasien war bereits in der Antike wegen seiner zahlreicher Ansiedlungen mit hohem kulturellem Potential und erheblicher Wirtschaftskraft bedeutungsvoll und gehörte auch im Mittelalter zu den Kerngebieten des byzantinischen Reiches. In frühbyzantinischer Zeit befanden sich hier die Provinzen Lydia (ca. 16.000 km2) und Asia (ca. 19.100 km2), die in Anwendung der bewährten Methodik der Tabula Imperii Byzantini bearbeitet werden. Die Resultate werden im Hinblick auf den Reichtum an archäologischen Hinterlassenschaften und der Vielzahl literarischer Zeugnissen in gesonderten Bänden veröffentlicht.

Die Provinz Asia reichte von der südlichen Troas bis zum Nordufer des mittleren Mäander (Büyük Menderes Nehri), ihre Zentren waren Pergamon (Bergama), Smyrna (Izmir), Magnesia (Manisa) und Ephesos (Selcuk). Der Band stellt eine Verbindung dar mit den Bänden TIB 10 „Aigaion Pelagos, Die nördliche Ägäis“, TIB 13 „Bithynien und Hellespont“, TIB 14 „Lydien“, TIB 7 „Phrygien und Pisidien“ sowie TIB 18 „Karien“.