Lexikographie


Das Lexikon zur byzantinischen Gräzität (LBG), dokumentiert die neuen und seltenen Wörter bzw. Wortbedeutungen im Griechischen der byzantinischen Jahrhunderte. Es baut auf dem Greek-English Lexicon von Liddell – Scott – Jones und dem Patristic Greek Lexicon von Lampe auf. Damit schließt es die Lücke zwischen den Lexika des antiken und patristischen Griechisch einerseits und dem Lexikon zur byzantinischen Volksliteratur von Kriaras andererseits.

Anlage

Das Lexikon besteht aus zwei Bänden zu je vier Faszikeln. Der erste Band (A–K) erschien zwischen 1994 und 2001, der zweite Band (Λ–Ω ) zwischen 2005 und 2017. Parallel zu den Arbeiten am 8. Faszikel wurde bereits die Sammlung von Addenda betrieben. An der Ausarbeitung der Addenda wird derzeit gearbeitet. Sie werden in Form einer Datenbank online zur Verfügung gestellt werden.

Geschichte des Projekts

Das von Erich Trapp initiierte LBG war ursprünglich – unter Mitarbeit von Wolfram Hörandner und Johannes Diethart – ein gemeinsames Unternehmen der Kommission für Byzantinistik der ÖAW, des Philologischen Seminars der Universität Bonn sowie des Instituts für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien und wurde vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) unterstützt. Durch Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) waren an der Universität Bonn bis 2013 Dr. Astrid Steiner-Weber, Dr. Sonja Schönauer, Dr. Maria Cassiotou-Panayotopoulos und Dominic Mertzanis M.A. als Mitarbeiter tätig.

online-Version

Durch die Kooperation mit dem Thesaurus Linguae Graecae/University of California, Irvine (TLG) ist das LBG online zugänglich (derzeit Fasz. 1–7). Die Benützung der online Version des LBG  ist nach kostenloser Registrierung und Login unabhängig von einer TLG-Lizenz.

Kooperationspartner


Publikationen