Digitising Patterns of Power (DPP) – Peripherical Mountains in the Medieval World


Das Projekt DPP, das von Mihailo Popovic geleitet wird, ist ein Clusterprojekt des Instituts für Mittelalterforschung (IMAFO) und wird von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) im Rahmen des Programms „Digital Humanities: Langzeitprojekte zum kulturellen Erbe“ von 2015 bis 2018 gefördert.

Die zentrale Fragestellung des Projektes DPP, das am IMAFO basiert ist, besteht in der Analyse der Darstellung von Raum in mittelalterlichen schriftlichen Quellen, der Interaktion zwischen geformter und natürlicher Lebenswelt, der Aneignung von Land und der damit in Verbindung stehenden Etablierung neuer politischer und wirtschaftlicher Machtstrukturen. Dabei greift DPP auf fünf unterschiedliche Fallstudien (Regionen) in einem vergleichenden Ansatz zurück, welche da sind: die Ostalpen, die March / Morava–Thaya / Dyje Grenzregion, die Familienchronik der Herzheimer (613–1506), die historische Landschaft Makedonien und das historische Südarmenien. Mittels der Verflechtung historischer und archäologischer Daten sowie der Digital Humanities, d. h. der Geokommunikation und raumbezogener Visualisierungen, wird die Geographie der Mittelalters über heutige Grenzen hinweg fassbar gemacht. Dadurch wird DPP zu einem besseren Verständnis verschiedener Kulturen in einem globalen Kontext beitragen.