Kurzbiografie

Miyuki Nakasuka studierte Buddhismuskunde und Indologie an der Universität Hiroshima. Sie schloss ihr Masterstudium 2014 und ihr Doktorat im Jahr 2019 ab. Gegenstand ihrer Dissertation war die Apoha-Theorie, die Universalientheorie der erkenntnistheoretisch-logischen Tradition des Buddhismus, in der Ausprägung, wie sie in Dharmakīrtis (7. Jh.) Pramāṇavārttikasvavṛtti dargestellt ist. Mittels philologisch-historischer Methoden analysierte Nakasuka Dharmakīrtis Apoha-Theorie unter ihrem ontologischen und epistemologischen Aspekt. Im Zentrum der Untersuchung standen die Begriffe „apoha“, „vikalpaviṣaya“, „śabdārtha“ und „sāmānyalakṣaṇa“.

Nakasuka trat dem IKGA im Dezember 2021 als Mitglied des FWF-Projekts „Erstedition des Apoha-Kapitels der Pramāṇasamuccayaṭīkā in Sanskrit“ bei.