Kurzbiografie

Brigitte Pickl-Kolaczia studierte Japanologie an der Universität Wien. Ihr Forschungsinteresse gilt u.a. den Dynamiken und Interaktionen zwischen Buddhismus und Shinto. In ihrer Masterarbeit aus dem Jahr 2015 befasste sie sich mit der Entwicklung eines Staatskults um die Kaiserfamilie auf Basis der Restaurierung der kaiserlichen Grabstätten im 19. Jahrhundert. Seitdem liegt ihr Fokus mehr auf Fragen, die sich mit der religiösen Praxis der japanischen Bevölkerung während der Frühmoderne befassen. Ihre Dissertation aus dem Jahr 2025 untersucht die Religionspolitik im frühmodernen Mito und deren Einfluss auf die religiöse Praxis der Bevölkerung. Ihre neuesten Publikationen beinhalten das von ihr im Jahr 2021 mitherausgegebene Werk Religion, Power, and the Rise of Shinto und ein Zeitschriftenartikel aus dem Jahr 2023 in Japan Review mit dem Titel „Domain Shinto in early modern Mito. Impacts on Village Populations and Rural Networks“.


Sammelband

2021 Stefan Köck, Brigitte Pickl-Kolaczia, and Bernhard Scheid (eds.), Religion, Power, and the Rise of Shinto in Early Modern Japan. London et al.: Bloomsbury.


Aufsätze

2024 “Domain Shinto in Early Modern Mito: Impacts on Village Populations and Rural Networks.” In Japan Review 39, 77–98. https://doi.org/10.69307/japanreview.39.0_77

2017 "The Bunkyū Restoration: The Restoration of Imperial Tombs and Re-Design of Imperial Ancestor Worship." In Vienna Journal of East Asian Studies 9, 195–226.


Buchkapitel

2021 “Kami is kami, Buddha is Buddha”: Religious Policies in Mito in the Second Half of the 17th Century. In: Stefan Köck, Brigitte Pickl-Kolaczia, Bernhard Scheid (eds.), Religion, Power, and the Rise of Shinto in Early Modern Japan. London et al.: Bloomsbury, 177–189.

2020 „Geschichte(n) aus erster Hand: Historische Forschung in japanischen Archiven.“ In: Christina Gmeinbauer, Sebastian Pollak-Rottmann, Florian Purkarthofer (eds.), Wiener Selektion japanologischer Methoden: Jahrgang 2020. Wien: Abteilung für Japanologie, Institut für Ostasienwissenschaften, Universität Wien, 165–178.