Kurzbiografie

Dr. Saito promovierte 2005 an der Universität Kyoto (betreut durch Diwakar Acharya). Ihre Dissertation befasste sich mit Maṇḍana Miśras Sphoṭasiddhi, wobei sich ihre Arbeit auf philosophische Theorien zu Sprache konzentrierte. Nach ihrer Promotion, war sie im Rahmen eines JSPS Post-Doc Fellowships von 2015 bis 2017 an der Universität Kyushu tätig.

Während ihres Aufenthalts in Pondicherry als JSPS Overseas Research Fellow von 2018 bis 2020 sowie darauffolgender Studien dort arbeitete sie an ihrer Forschung zu Maṇḍana. Dabei erweiterte sie ihre Untersuchungen auf Bhartṛharis Vākyapadīya sowie auf die Kosmologie des Schalls im Śaiva Siddhānta, und eignete sich Kenntnisse in südindischer Paläographie an. In diesem Kontext begann sie, sich mehreren Projekten zu Ersteditionen von Sanskrit-Texten, die miteinander in Verbindung stehen, sowie Problemen in der Geschichte der indischen Philosophie und religiösen Vorstellungen, die in diesen Texten aufgegriffen werden, zu widmen (Maṇḍana’s Bhāvanāviveka; ein unveröffentlichter Kommentar zur Ratnatrayaparīkṣā von Śrīkaṇṭha, einem dualistischen Śaiva-Denker; das Vivaraṇa zu Yogasūtra 3.17).

Dr. Saitos Forschung steht mit mehreren Forschungsthemen am IKGA zu indischer Philosophie und Religion in Verbindung, u.a. die Schnittstelle zwischen brahmanischer und buddhistischer Philosophie in der Zeit nach Dharmakīrti.