11.06.2021

Supercomputing am ISF

Das ISF beteiligt sich am größten außeruniversitären Supercomputer-Cluster Österreichs, der Cloud Infrastructure Platform (CLIP). Die CLIP entstand auf Initiative der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), des Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie (IMP) und des Vienna BioCenter (VBC).

Mit der Rechenkraft basierend auf mehr als 8000 CPU-Kernen und über 32 Terabyte Arbeitsspeicher bietet es seinen mittlerweile mehr aus 400 Forscher*innen aus zahlreichen Institutionen und mannigfaltigen Fachbereichen eine in Leistung und Schnelligkeit völlig neue Basis für hochkomplexe Berechnungen. Mit dieser Unterstützung lassen sich hochpräzise Computermodelle und Simulationen genauso erstellen wie Anwendungen der Künstlichen Intelligenz.

Das ISF wechselt nun vom eigenen Cluster („DENKER“) auf CLIP (https://clip.science). Dadurch konnte es auch Infrastrukturmittel umleiten und CLIP nun mit 2 neuen Hochleistungsgeräten verstärken. Neben den darin verbauten insgesamt 4 Intel Xeon Gold Prozessoren mit jeweils 16 Kernen erweitern insbesondere 8 NVIDIA A100 Highcomputing-Grafikkarten mit je 40 Gigabyte Arbeitsspeicher die CLIP um extensive GPU-Rechenkraft, wie sie besonders für Berechnungen der Künstlichen Intelligenz benötigt werden. Somit ist diese Infrastruktur auch eine ideale Umgebung für modernste Anwendungen im Bereich des Maschinellen Lernens (ML), für dessen Erforschung das ISF seit einiger Zeit ein interdisziplinäres ML-Team unterhält.