Wissenschafter
Fachbereich Hören
Leiter Auditory Cognitive Science
Maschinelles Lernen

Tel. +43 1 51581-2527
Email: robert.baumgartner(at)oeaw.ac.at

Wissenschaftliche IDs:
Orcid: orcid.org/0000-0003-0899-4903
ResearcherID: N-4858-2015 (http://www.researcherid.com/rid/N-4858-2015)
Google scholar: https://scholar.google.at/citations?user=bUQTvRIAAAAJ&hl=de
ResearchGate: https://www.researchgate.net/profile/Robert_Baumgartner5
Publons: publons.com/a/1404883/

Bildung


  • 2010: BSc in Elektrotechnik-Toningenieur an der Technischen Universität Graz (TUG) and der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz (KUG)
  • 2012: MSc (mit Auszeichnung) in Elektrotechnik-Toningenieur mit Schwerpunkt Akustik und Aufnahmetechnik an der TUG und der KUG. Masterarbeit wurde mit dem Student Award der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) ausgezeichnet
  • 2015: PhD (mit Auszeichnung) in Elektrotechnik-Toningenieur (Sound and Music Computing) an der KUG, durchgeführt am ISF. Dissertation wurde mit dem Award of Excellence des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) ausgezeichnet
  • 2019: Lothar-Cremer Preis der DEGA für herausragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern

Derzeitige Forschung


Meine Forschung zielt darauf ab, kognitive Prozesse in einfachen und komplexen Hörumgebungen besser zu verstehen und damit zuküftige Hörtechnologien und diagnostische und therapeutische Anwendungen zu verbessern. Zu diesem Zweck kombiniere ich Computermodellierung mit Methoden der Psychophysik und kognitiven Neurowissenschaften und setze mich gleichzeitig für eine offene und reproduzierbare Forschung ein, die es der wissenschaftlichen Gemeinschaft ermöglicht, fair und effizient zu sein. Meine bisherige Arbeit hat sich in erster Linie mit räumlichem Hören beschäftigt und gezeigt, 1) wie spektrale Richtungsmerkmale, die durch die akustische Filterung von Ohrmuschel, Kopf und Körper erzeugt werden, von Normalhörenden und Hörgeschädigten verarbeitet werden, um Geräusche zu lokalisieren (Baumgartner et al., 2014, 2016), 2) dass Wahrnehmungsverzerrungen für sich annähernde Schallbewegungen nicht reizspezifisch sind und früh auf kortikaler Verarbeitungsebene entstehen (Baumgartner et al., 2017), und 3) dass die Gesamtheit der akustischen Richtungsmerkmale konsistent sein muss, um selektive Aufmerksamkeitssteuerung auf neuronaler Ebene effektiv zu aktivieren (Deng et al., 2019).