EUROpTA

Partizipative Methoden der Technikfolgen-Abschätzung und Technologiepolitik

Das Ziel dieses Forschungsprojekts, welches im Rahmen des TSER-Programms der EU (GD XII) mit Partnern aus Großbritannien, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz) lief, war es, partizipative Technifolgen-Abschätzung (pTA) und ihren Einfluss auf die Politik in Europa zu evaluieren. Die theoretischen und konzeptionellen Grundannahmen, die sowohl den theoretischen Diskussionen über – wie auch den praktischen Versuchen mit – pTA zugrundeliegen, wurden untersucht. Insbesondere wurde der (potentielle) Einfluss der verschiedenen Erscheinungsformen von pTA auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen und in verschiedenen kulturellen Zusammenhängen verglichen. Gleichzeitig wurden die verschiedenen kulturellen Faktoren, die die erfolgreiche Anwendung von pTA-Methoden begünstigen oder hemmen dargestellt.

Zusammenfassend können als Ergebnisse dieses Projekts somit festgehalten werden:

  • das allgemeine Verständnis von und die Erfahrungen mit pTA zu verbesseren und einen theoretischen und konzeptionellen Rahmen zu entwickeln,
  • die Beziehungen zwischen pTA und unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Kulturen inEuropa zu beschreiben und die Möglichkeiten und Grenzen von pTA in der Forschungs- und Technologiepolitik auszuloten;

Eine überarbeitete Fassung des Endberichts erschien als Buch.

Siehe auch die Projekt-Homepage auf der Seite des Dänischen Technologierates.

Laufzeit
01/1997 - 09/2000
Finanzierung