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Ana-Maria Milčić ist Postdoctoral Researcher am Forschungsbereich Kunstgeschichte.
Ana-Maria Milčić studierte Kunstgeschichte sowie englische Sprache und Literatur an der Universität Rijeka, wo sie sowohl ihren Bachelor- als auch ihren Master-Abschluss machte. 2017 begann sie ihr Doktoratsstudium am Courtauld Institute of Art in London, gefördert durch ein Courtauld Stipendium und einen CHASE Preis. 2022 promovierte sie mit der Dissertation D’Annunzio’s Futurists: Fiume from 1914 to 1934. Seit September 2025 arbeitet sie am IHB am Projekt From Habsburg Corpus Separatum to Imperial Afterlives: Visual Politics and Art in Fiume. Ihre Forschungsergebnisse wurden in Fachzeitschriften, Sammelbänden und Ausstellungskatalogen veröffentlicht. Beispielhaft: ‘From Gowns to Uniforms and from the Palace to the Brothel: Women’s Lives and Political Allegory in D’Annunzio’s Rijeka, 1919–1921’(Časopis za povijest Zapadne Hrvatske, 2018) und ‘Guido Keller’s Montecitorio Flight (1920) and Futurist Irredentism in Fiume’, das im International Yearbook of Futurism Studies 2026 erscheinen wird. Während und nach ihrer Promotion verband sie Forschung, Lehre und kuratorische Tätigkeit und unterrichtete am Courtauld Institute of Art und am Northwestern Polytechnic, Canada. Ab 2023 war sie als Senior Research Officer am Ben Uri Gallery and Museum in London tätig, wo sie weiterhin als Beraterin und Kuratorin der bevorstehenden Ausstellung Disruptors: Image and Text in Exile (2026) fungiert. Davor wirkte sie an zahlreichen Ausstellungen mit, wie D’Annunzio’s Martyr (2019–2021), Bućan Art (2014), First World War and Avant-Garde Art: Deconstruction–Construction (2014) und Artist on Vacation (2014).
Zeit: 20. Jahrhundert bis heute
Raum: Fiume, Adria, Habsburgermonarchie, faschistisches Italien, Balkan
Themen: Grenzgebiete, Modernismus, Avantgarde-Kunst, Futurismus, jüdische Avantgarde, Feminismus, Exil, Bild-Text-Beziehung, Identität, Emotionen, Trauma
From Habsburg Corpus Separatum to Imperial Afterlives: Visual Politics and Art in Fiume