Zur Person

Rose verfügt über einen Hintergrund in Chemie und Wissenschafts- und Technikforschung (STS) mit den Schwerpunkten (techno-)epistemische Kulturen in den Naturwissenschaften, übermenschliche Lebenswelten in der wissenschaftlichen Forschung, Umweltgerechtigkeit sowie die Entwicklung spekulativer Methoden zur Erforschung nachhaltiger, sinnvoll demokratischer Zukunftsvisionen. Seit Mai 2026 ist Rose als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „C’est La Vie: Digitaler Humanismus in der Lebenswissenschaftsforschung des 21. Jahrhunderts“ in Wien tätig.

Ausbildung & Erfahrung

Rose verfügt sowohl über einen BSc in Chemie als auch über einen BA in Germanistik von der University of California Davis (USA) sowie über einen MA in STS von der Universität Wien. Rose ist Absolventin der niederländischen Graduiertenschule für Wissenschaft, Technologie und moderne Kultur (WTMC, 2024). Derzeit arbeitet sie an der Fertigstellung ihrer Doktorarbeit am Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Leiden (Niederlande).

 Im Rahmen ihrer Promotionsforschung verband Rose STS mit Humangeographie, um die aktuellen Veränderungen in den Kulturen der Tiefseeforschung an verschiedenen europäischen Forschungseinrichtungen vor dem Hintergrund der „Blue Energy“-Transitionen ethnografisch zu untersuchen. Zusätzlich zu ihrer eher sozialwissenschaftlich ausgerichteten Forschung reflektiert Rose über die Zukunft der Tiefsee durch ethnografisch verortete Erkundungen spekulativer Fabulation, des Rechts auf Undurchsichtigkeit und der Verschmelzung historischer und zeitgenössischer Narrative wissenschaftlicher Erkundung und Forschung in der Tiefe.

Außerdem war sie als Projektforscherin im Citizen-Science-Projekt „Umweltüberwachung des Pestizideinsatzes mithilfe von Honigbienen“ (Universität Graz) sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowohl im Bereich STS (Universität Wien) als auch im Bereich der (in)organometallischen Chemie (University of California) tätig. Darüber hinaus engagiert sich Rose für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch den Aufbau von Gemeinschaften und die Schaffung von Räumen für STS-Aktivismus innerhalb und außerhalb akademischer Lebenswelten.

Ausbildung

Martin Nestepny absolvierte sein M.A.-Studium der Kultur- und Sozialanthropologie 2025 an der Universität Wien mit einer Arbeit zu Naturschutzkonflikten an slowakischen Nationalparkgrenzen. Seine vergleichende Feldforschung erstreckt sich über Schutzgebiete in der Zentralslowakei und Süd-Louisiana (Mensch-Wildtier-Interaktionen mit Bären und Wölfen), die Seychellen (Fischerei-Governance und marine Raumplanung) sowie ein Fernerkundungsprojekt im Rahmen eines Grants der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), in dem er Mensch-Umwelt-Interaktionen mittels Satellitenfernerkundung auf den Andamanen untersuchte.

Laufbahn

Nach Stationen bei der Weltbank (IFC) und am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien ist er seit 2026 am Institut für Technikfolgenabschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) tätig. In seiner neuen Funktion konzentriert sich seine Arbeit unter anderem auf KI-gestützte Umweltüberwachungstechnologien im Kontext der österreichischen Natur- und Klimapolitik.

Projekte

TA-Projekte

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Mär 2026 - Feb 2027

Digital, aber humanistisch

Verantwortungsvolle Digitalisierung in den Wiener Lebenswissenschaften

Publikationen

Referierte Beiträge

Artikel/Buchbeiträge

Bücher und Herausgeberschaften

Forschungsberichte

Konferenzbeiträge/Vorträge

Kurzbeiträge

Sonstiges

BSc BA

Kontakt

Tel.: +43 (0)1 515 81-6569
Fax: (+43-1-) 515 81-6570
Bäckerstraße 13, 1010 Wien

Rose.Bieszczad(at)oeaw.ac.at

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