Di, 23.11.2021 11:00

Verwitwet und vereinsamt

Im nächsten Online-Colloquium des Wittgenstein Centre nimmt die Soziologin Alina Schmitz die psychische Gesundheit verwitweter Frauen und Männer in Europa in den Blick.

© Unsplash/Alex Blăjan
© Unsplash/Alex Blăjan

Zahlreiche Studien belegen die belastenden Folgen für die geistige Gesundheit, wenn Menschen verwitwen. Bislang nur unzureichend erforscht ist, ob Frauen oder Männder diese Belastungen leichter verkraften, nicht zuletzt in Abhängigkeit von sozialen und ökonomischen Faktoren. Alina Schmitz, Soziologin an der TU Dortmund, nahm genderspezifische Ausprägungen der Altersdepression im Rahmen ihrer Dissertation in den Blick und berichtet über ihre Ergebnisse beim WIC Online Colloquium mit dem Titel „Gendered Experiences of Widowhood and Depression Across Europe: The Role of Loneliness and Financial Resources from a Longitudinal Perspective“. Organisiert wird das Colloquium des Wittgenstein Centre for Demographie and Global Human Capital (IIASA, ÖAW, Universität Wien) vom Institut für Demographie der ÖAW in Kooperation mit der Universität Wien.

Alina Schmitz' Untersuchungen bauen auf der europaweiten longitudinalen SHARE (Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe)-Datenerhebung auf.  Auf Basis dieser Daten hat sie depressive Symptome in vier europäischen Regionen von Witwen und Witwern gegendert analysiert – mit einem besonderen Fokus auf den Einfluss von Einsamkeit und Armut.

Anmeldung und weitere Informationen

Informationen

 

Termin:
23. November 2021, 11:00-12:00 Uhr (CET)

Anmeldung

Kontakt:
Mag.Dr. Inga Freund
T: +43 1 51581-7718
Institut für Demographie der ÖAW

 

 

 

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