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Do, 27.05.2021 16:00

Südostasienforschung im Nationalsozialismus

In der Nazi-Zeit spielte die Südostasienforschung unter den Sozial- und Kulturanthropolog/innen in Wien und im Exil eine wichtige Rolle. Die damals aktuellen Themen und Konflikte sowie die Akteure des Fachs beleuchten Andre Gingrich und Peter Rohrbacher in einem Online-Vortrag des Instituts für Sozialanthropologie der ÖAW.

© ÖAW/ISA
© ÖAW/ISA

In dem dreibändigen Werk „Völkerkunde (Ethnology) from Vienna during the Nazi Period (1938-1945)“ (in Druck) haben Andre Gingrich, wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und langjähriger Direktor des Instituts für Sozialanthropologie (ISA) der ÖAW, und Peter Rohrbacher, PostDoc am ISA, die Geschichte des Fachs in Wien aufgearbeitet. Breiten Raum nimmt dabei die Südostasienforschung der Sozial- und Kulturanthropolog/innen in Wien und im Exil ein.

Bei einer ISA Online Lecture zum Thema „South East Asia and anthropologists from Vienna: The Nazi years (SEAINDO group)“ beleuchten die Autoren einerseits die Rivalität zwischen der regimekonformen Ria Horsky und Frederic M. Schnitger, der schließlich in einem Konzentrationslager ermordet wurde. Darüber hinaus spannen sie den Bogen zu Robert Heine-Geldern im Exil in den USA. Der Wiener Sozialanthropologe, der von 1938 bis 1949 in den USA forschte, trug entscheidend zur Fundierung des nichtkolonialen Konzepts der „Südostasienforschung“ in der Wissenschaft und in den Medien bei.

Einladung

Zoom-Link
Meeting-ID: 912 0073 8128
Kenncode: yCE02y

Informationen

 

Termin:
27. Mai 2021, 16:00 Uhr

Einladung und Zoom-Zugang

Kontakt:
Dr. Noura Kamal
T: + 43 1 51581-6473
Institut für Sozialanthropologie der ÖAW

 

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