
Verfahren der BürgerInnen-Beteiligung in der Technikfolgenabschätzung haben sich weltweit bewährt. Partizipative Methoden müssen aber auf die technologie-politischen Themen abgestimmt sein.
In diesem Projekt wurden für Österreich aktuelle Themen ausgewählt, die mit unterschiedlichen Methoden der BürgerInnen-Beteiligung behandelt werden können. Für drei dieser Themen, nämlich Energieeffizienz, Präimplantationsdiagnostik und RFID-Chips, wurden Methoden ausgewählt und Vorschläge für ihre praktische Durchführung erarbeitet. Außerdem wurden Möglichkeiten vorgestellt, wie die österreichische Technologiepolitik BürgerInnen-Beteiligung in Zukunft sinnvoll einsetzen könnte.
Das Nachfolgeprojekt am ITA war FSA-Energie, ein partizipatives Beratungsprojekt für das österreichische Energie Forschungs- und Entwicklungsprogramm e2050.
Dieser Leitfaden für die Praxis stellt im Detail 13 Beteiligungsverfahren vor, die im Rahmen der Technikfolgenabschätzung zum Einsatz kommen: 21st Century Town Meeting, Charette, Citizens’ Jury, Konsensuskonferenz, Deliberative Polling, Delphi-Verfahren, ExpertInnenpanel, Fokusgruppe, Partizipative Evaluierung (PAME), Planungszelle, Szenario-Verfahren, Technolgiefestival, World Café. Darüber hinaus wird in der Einleitung dargelegt, was unter Partizipation zu verstehen ist und zu welchen Themen partizipative Verfahren sinnvoll eingesetzt werden können. Weiters werden ausführlich allgemeine Richtlinien und praktische Tipps (Checklisten etc.) gegeben. Der Leitfaden ist die deutsche Übersetzung der 2. Auflage des im Original auf Englisch erschienen "Participatory Methods Toolkit", herausgegeben vom flämischen TA-Institut viWTA und der König-Baudouin-Stiftung
Nentwich, M. (Speaker)
Nentwich, M. (Speaker)
08/2005 - 05/2006