
Im #ConnectingMinds-Projekt CIRCEUS wollen Wissenschaftler:innen und Akteur:innen aus der Praxis eine fundierte transdisziplinäre Grundlage für Lösungen für eine klimafreundliche und faire Ressourcennutzung schaffen. Diese wissensbasierte Grundlage wird den Dialog der EU und rohstoffexportierender Länder des Globalen Südens unterstützen.
Wie verändert die EU Politik für eine dekarbonisierte, zirkuläre EU den Bedarf an kritischen Rohstoffen wie Lithium oder Kupfer? Welche gesellschaftlichen Folgen hat das für Länder im Globalen Süden, die viele dieser Rohstoffe exportieren? Und wie lässt sich der Wandel so gestalten, dass diese Länder faire Entwicklungs- und Gestaltungsspielräume nutzen können?
In regelmäßigem Austausch mit zivilgesellschaftlichen Organisationen des Globalen Südens und EU-Institutionen identifiziert das CIRCEUS Team Auswirkungen der Strategien der EU für kritische Rohmaterialien auf den Globalen Süden. Im Rahmen von CIRCEUS bündeln die Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE), WU Wien, BOKU und die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ihre Forschungsexpertise mit der Erfahrung der international vernetzten Praxisakteuren Dreikönigsaktion und Global 2000. So entsteht ein transdisziplinärer Forschungsprozess, der wissenschaftliche Expertise, Praxisnähe und die Perspektiven der betroffenen Regionen zusammenführt. Damit will CIRCEUS dazu beitragen, dass die Transformation der EU nicht auf Kosten anderer Regionen geht, sondern weltweit neue Chancen eröffnet.
Koordiniert wird das Projekt von der ÖFSE. Das Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) an der ÖAW ist für die Schaffung eines transdisziplinären Rahmens, für Kapazitätsentwicklung und die Vermittlung der Ergebnisse an gesellschaftliche und politische Akteure zuständig.
01/2026 - 12/2030




