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Im Namen des Herrschers

Wie haben Sultane, Kaiser und Könige der frühen Neuzeit Macht an ihre Großwesire, Ministerpräsidenten oder Kanzler delegiert? Internationale Expert:innen diskutieren vergleichende Analysen der wichtigsten Herrscherhöfe Eurasiens bei einer Konferenz an der ÖAW.

 

Wednesday 27.05.2026 , duration: 3 days
© Bibliothèque nationale de France, Public domain, via Wikimedia Commons

Das Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW lädt in Kooperation mit der Diplomatischen Akademie Wien Expert:innen, die alle großen frühneuzeitlichen Höfe Eurasiens vertreten – darunter Japan, China, Russland, das Mogulreich, das Safawidenreich, das Osmanische Reich, die Habsburgermonarchie, Frankreich, Spanien, England, Schweden und Dänemark – zu einer internationalen Konferenz ein. "In the Name of Sultan, Emperor, and King. Grand Viziers, Chief Ministers, and Structures of Delegated Power in Early Modern Eurasia" widmet sich der vergleichenden Analyse der Delegierung der Macht des Herrschers an Personen der nächsten Hierarchieebene.

Die Historiker:innen nehmen die Entwicklung von Systemen zur Machtübertragung vom frühen 16. bis zum späten 18. Jahrhundert in den Blick und fragen nach Gemeinsamkeiten zwischen den wichtigsten eurasischen Höfen. Darüber hinaus erörtern sie, wie Vorstellungen von Königtum und Adel, soziale Mobilität sowie religiöse, politische und intellektuelle Debatten diese die Syssteme geprägt und verändert haben. 

Programm

Anmeldung für die Diplomatische Akademie verpflichtend

Anmeldung für die Postsparkasse empfohlen

Information

 

Termin:
27. bis 29. Mai 2026

Orte:
27. Mai 2026
Diplomatische Akademie Wien
Favoritenstraße 15a
1040 Wien

28. bis 29. Mai 2026
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 3. Stock
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Dr. Yasir Yilmaz 
T: +43 1 51581-7337
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW