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GENchangers: Neue Einblicke in das frühe Mittelalter

Die Sonderausstellung „GENchangers. Entschlüsselte Geheimnisse aus frühmittelalterlichen Gräberfeldern“ im Naturhistorischen Museum Wien eröffnet anhand moderner genetischer Forschung neue Einblicke in das frühe Mittelalter.

Wednesday 14.10.2026 , duration: 286 days
Wirbelknochen eines 7- bis 8-jährigen Mädchens aus Mödling an der Goldenen Stiege, Grab 21, 6 bis 8. Jhdt.
© NHM Wien, Wolfgang Reichmann

Die Sonderausstellung GENchangers im Naturhistorischen Museum Wien entschlüsselt Geheimnisse frühmittelalterlicher Gräberfelder und eröffnet neue Perspektiven auf die Zeit der sogenannten Völkerwanderung. Im Mittelpunkt stehen die Fundorte Leobersdorf und Mödling. Genetische, archäologische, anthropologische und historische Forschungen machen familiäre Beziehungen und Gemeinschaften vor mehr als 1.200 Jahren sichtbar. Die Schau erzählt vom Alltag breiter Bevölkerungsschichten: von Ansiedlung, Zusammenleben und Bestattungen ebenso wie von Ernährung, Kindheit, Gesundheit und Mobilität. 

Grundlage der Ausstellung sind Ergebnisse des seit 2020 laufenden Forschungsprojekts HistoGenes, eines der weltweit größten archäogenetischen Projekte zum frühen Mittelalter. Das an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften koordinierte und vom Europäischen Forschungsrat geförderte Projekt untersucht fächerübergreifend die Bevölkerungsgeschichte Ostmitteleuropas von etwa 400 bis 900 n. Chr. Korrespondierender Projektleiter ist Walter Pohl vom Institut für Mittelalterforschung der ÖAW.
 

Ausstellung und Programm

Zur ÖAW-Forschung hinter  GENchangers

Mehr über das Projekt  HistoGenes

Information

 

Termin: 
14. Oktober 2026 - 26. Juli 2027 

Ort:
Naturhistorisches Museum Wien, 2. Stock, Saal 21
Burgring 7
1010 Wien

Kontakt:
Ingrid Hartl
+43 1 515 81 7228 & 7245
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW