Di, 07.12.2021 13:30

Ein lehrreicher Blick auf die Geschichte der Dieselautos

Stefania Sardo, Technikforscherin an der School of Social Sciences and Technology der TU München, diskutiert im Rahmen eines Online-Seminars am Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW den soziotechnischen Blick auf sogenannte Abbruchs-Dynamiken. Am Beispiel der zu Ende gehenden Geschichte der Dieselmotoren für Autos stellt sie einen neuen wissenschaftlichen Ansatz vor.

© Wikimedia/CC BY 2.0/Leo-setä
© Wikimedia/CC BY 2.0/Leo-setä

Angesichts von Klimawandel und Umweltzerstörung geht es in zahlreichen gesellschaftspolitischen Diskussionen– verallgemeinernd ausgedrückt – um „Beendigungsprozesse“, beispielsweise um das angestrebte Ende von Dieselverbrennungsmotoren in Autos, um das diskutierte Ende von Kohle- und Kernkraftwerken, sowie um die notwendige Reduktion von Fluorkohlenwasserstoffen und Mikroplastik in Luft und Wasser. Diskussionen um solche „Discontinuation Dynamics“ erregen auch wissenschaftliches Interesse. Der Fokus liegt dabei auf den Konzepten, mit denen ein Übergang zu mehr Nachhaltigkeit gelingen soll.

Mit Übergängen und soziotechnischen Beendigungsprozessen befasst sich Stefania Sardo als Technikforscherin an der School of Social Sciences and Technology der TU München. Ihr geht es darum, den Blick zu weiten und Beendigungsdynamiken nicht nur als – auf einen Schlusspunkt hin ausgerichtete – veraltete Technologie zu betrachten. Beim nächsten Seminar des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW wird Stefania Sardo ihren wissenschaftlichen Ansatz am Beispiel der Geschichte der Dieselautos zur Diskussion stellen.

Weitere Informationen

Anmeldung per Mail an tamail(at)oeaw.ac.at

Informationen

 

Termin:
7. Dezember 2021, 13:30 Uhr

Online

Kontakt:
Mag. Thomas Bayer, Denise Riedlinger, M.A.
presse.ita(at)oeaw.ac.at
T: +43 1 51581-6577
Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW

 

 

 

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