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Mo, 10.05.2021. 17:00

Digital, direkt, demokratisch?

Manche Phänomene unseres webbasierten Alltags – wie etwa Trolle, Algorithmen mit Schlagseite oder Plattform-Giganten – stellen eine Gefahr für die Demokratie dar. Das Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW lädt zu einer internationalen Konferenz ein, um die Digitalisierung im Blick auf eine demokratische Gesellschaft umfassend zu diskutieren.

© Shutterstock.com
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Digital kommunizieren, via Internet kaufen und verkaufen, online die Gesundheitsvorsorge organisieren: Digitale Werkzeuge haben das Potenzial unseren Alltag zu erleichtern. Abgesehen von Lernschwierigkeiten im Umgang mit der Technik, fordern uns deren weiter reichende Folgen aber als demokratische Gesellschaft heraus.

Das Institut für Technikfolgenabschätzung der ÖAW lädt gemeinsam mit dem Netzwerk Technikfolgenabschätzung ein, bei der Internationalen Konferenz TA21 & NTA9 die Fülle der Wirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft und Politik im virtuellen Raum zu diskutieren. Das Thema „Digital, direkt, demokratisch? Technikfolgenabschätzung und die Zukunft der Demokratie“ beleuchtet Problemfelder der Praxis und analysiert sie mit sozial- und politikwissenschaftlichen Methoden.

Als Keynote Speaker setzen Philip Howard vom Oxford Internet Institute, Julian Nida-Rümelin, Experte für Digitalen Humanismus, Gerda Falkner vom Center for European Studies und Moritz Leuenberger von der TA-Swiss die großen Themen. In den einzelnen Sessions geht es um den Umgang mit Trollen und Plattformgiganten ebenso wie um Open Government, die Digitalisierung der Verwaltung oder Algorithmen in der Bildung.

Konferenz-Website

Link zur Anmeldung

Informationen

 

Termin:
10. bis 12. Mai 2021, Beginn am 10. Mai um 17:00 Uhr

Anmeldung

Kontaktpersonen:
Mag. Thomas Bayer, Denise Riedlinger, M.A.
presse.ita(at)oeaw.ac.at
T: +43 1 51581-6577
Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW

 

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