Was kann Wissenschaft bei Pandemien leisten?

Die ÖAW hat 2020 eine Preisfrage zur Rolle der Wissenschaften in der aktuellen Coronavirus-Krise ausgeschrieben. Die besten Antworten werden mit insgesamt 24.000 Euro prämiert. Essays konnten bis 31. Dezember 2020 eingereicht werden, aus einer Vielzahl an Einreichungen wurden fünf Gewinner/innen ausgewählt.

Die globale Ausbreitung des Coronavirus hat Forscher/innen weltweit mit einer neuartigen Situation konfrontiert: Die Aufmerksamkeit für Forschungen zu Covid-19 ist in der Öffentlichkeit sprunghaft angestiegen. Wissenschaftler/innen sind in Politik, Medien und Wirtschaft zu zentralen Gesprächspartner/innen, ihre Expertise zu einer wichtigen Grundlage für weitreichende Entscheidungen geworden. Gleichzeitig steht die Forschung in der aktuellen Krise unter hohem zeitlichen Druck, rasch belastbare Ergebnisse zu liefern. Eine Erwartung, die mit wesentlichen Elementen des wissenschaftlichen Arbeitens, etwa der Sorgfaltspflicht, Nachvollziehbarkeit, Überprüfbarkeit und gegebenenfalls auch Korrektur jeglicher Forschungsresultate, nicht immer leicht in Einklang zu bringen ist.

Nach über einem Jahr Pandemie will die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) eine Bilanz ziehen und sowohl die Anforderungen an die Wissenschaft als auch die Möglichkeiten der Wissenschaft auf den Prüfstand stellen. Deswegen hat die ÖAW 2020 die Preisfrage ausgeschrieben: „Was kann die Wissenschaft bei Pandemien leisten?“

Gesucht wurden bei dem öffentlichen Wettbewerb Essays, die diese Frage zur Rolle der Wissenschaft in der Pandemie beantworten. Teilnehmen konnten Menschen aus der ganzen Welt mit oder ohne wissenschaftlichem Hintergrund. Die Essays beliebigen Umfangs und in unterschiedlichsten Sprachen konnten bis 31. Dezember 2020 eingereicht werden.

PREISE

Die ÖAW hat Geldpreise für die drei besten Antworten auf die oben genannte Frage ausgeschrieben.

1. Preis € 12.000,--
2. Preis € 8.000,--
3. Preis € 4.000,--

Die Gewinner der Preisfrage 2020 stehen fest:


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