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Auszeichnung

Hohe Auszeichnung für IWF-Gruppenleiter Werner Magnes

Für seine Verdienste um den steirischen Wissenschaftsstandort hat die Steiermärkische Landesregierung Werner Magnes, dem Leiter der IWF-Forschungsgruppe Weltraummagnetometer, das Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Wissenschaft, Forschung und Kunst verliehen.

19.06.2026
Werner Magnes zeigt mit der linken Hand auf die steirische Flagge und hält das Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Wissenschaft, Forschung und Kunst in seiner rechteh Hand.
Werner Magnes wurde mit dem Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Wissenschaft, Forschung und Kunst ausgezeichnet. © ÖAW/IWF/Valavanoglou

Am 28. Mai 2026 wurden verdiente Persönlichkeiten in der Aula der Alten Universität mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark sowie dem Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Wissenschaft, Forschung und Kunst ausgezeichnet. Letzteres wurde auch an IWF-Gruppenleiter Werner Magnes überreicht.

In der Laudatio wurde Magnes als weltweit geschätzter Partner und führender Experte für Weltraummagnetometer gewürdigt. Der gebürtige Kärntner habe Graz zum Mittelpunkt seines Lebens gemacht und sei von hier aus in die Weiten unseres Sonnensystems vorgestoßen. Er entwickelte Instrumente für zahlreiche internationale Raumfahrtmissionen der Europäischen Weltraumorganisation ESA, der NASA und anderer Organisationen, mit denen man etwas erfassen könne, das für das menschliche Auge unsichtbar bleibt: Magnetfelder. Er habe dazu beigetragen, dass die Steiermark ein leuchtender Punkt auf der Landkarte der internationalen Weltraumforschung ist.

"Das Grazer Weltrauminstitut gratuliert aufs Herzlichste", so Christiane Helling.

"Das Grazer Weltrauminstitut gratuliert Werner Magnes aufs Herzlichste und ist stolz darauf, ihn im Team zu haben", so IWF-Direktorin Christiane Helling.

Mehr zur Preisverleihung in einer Pressemeldung des Landes Steiermark.


Vom Kärntner Lavanttal ins äußere Sonnensystem

Dr. Werner Magnes, geboren in St. Andrä im Lavanttal, ist bereits seit 1992 am Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Graz tätig. Aus einem zunächst als Ferialjob begonnenen Einstieg entwickelte sich eine langjährige wissenschaftliche Laufbahn in der Weltraumforschung. Im Jahr 2002 übernahm er die Leitung der Magnetometer-Gruppe des Instituts, die sich mit der Entwicklung weltraumtauglicher Instrumente zur Messung von Magnetfeldern beschäftigt. Aktuelle und vergangene Missionen führten beziehungsweise führen ihn unter anderem zum Merkur und zum Jupiter, etwa im Rahmen der ESA-Missionen Rosetta, Venus Express, BepiColombo und JUpter ICy moons Explorer (JUICE). Darüber hinaus ist er an zahlreichen Weltraummissionen der NASA und der japanischen Weltraumorganisation JAXA beteiligt. 

Von 2015 bis 2022 war Magnes auch stellvertretender Direktor des Instituts. Parallel dazu ist er seit 1998 als Lehrender an der Technischen Universität Graz tätig und engagiert sich in der akademischen Ausbildung. Er ist (Co-)Autor von über 140 wissenschaftlichen Publikationen, davon mehr als 130 in referierten Fachzeitschriften, darunter renommierte Journale wie Nature und Science. Für seine wissenschaftlichen Leistungen erhielt er mehrere internationale Auszeichnungen, darunter NASA Group Achievement Awards sowie Zertifikate der Europäischen Weltraumorganisation ESA für herausragende Beiträge zu Weltraummissionen.