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Wie sich das Albanische seit der Römerzeit entwickelte

Der Sprachwissenschaftler Michiel de Vaan beleuchtet in der Vortragsreihe "Balkanforschung an der ÖAW" die Entwicklung des Albanischen seit der Antike.

Tuesday 21.01.2025 06:01 pm
© Reihe Balkanforschung an der ÖAW

Die albanische Sprache hat sich im 1. und 2. Jahrtausend n. Chr. aus einer unbekannten indogermanischen Sprache auf dem Balkan entwickelt. Evident ist, dass das Albanische u.a. dem Einfluss des Griechischen, Balkanromanischen und Südslawischen ausgesetzt war, und zwar vor, während und nach der zentralen Dialektspaltung in den gegischen und den toskischen Dialekt. Umstritten ist nach wie vor, in welchem Gebiet das Uralbanische gesprochen wurde und wann und auf welche Weise die beiden Dialekte entstanden sind.

Der Sprachwissenschaftler Michiel de Vaan stellt im Vortrag "Szenarien für die Entwicklung des Albanischen seit der Römerzeit" erste Ergebnisse eines Projekts zum Albanischen seit der Antike an der ÖAW vor. Michiel de Vaan unterrichtet Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft und Indogermanistik an den Universitäten Basel und Genf und leitet das SNF-Forschungsprojekt "The Albanian Language in Antiquity (2022–2026)".

Der hybride Vortrag findet auf Einladung des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW in der Reihe "Balkanforschung an der ÖAW" statt.

Gesamtprogramm

Information

 

Termine:
21. Jänner 2024, 18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 4. Stock, Veranstaltungsraum
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

und online via Zoom


Kontakt:
Dr. Joachim Matzinger
T: +43 1 51581-7363
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW