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Unbekannte Klassik

Knut Schoch und Henning Lucius interpretieren in einem von Gundela Bobeth konzipierten Gesprächskonzert Klavierlieder von Wiener Zeitgenossen Haydns, Mozarts und Schuberts.

29.10.2015
Bild: akg-images

Dass die Geschichte des Kunstliedes nicht erst mit Franz Schubert beginnt, steht heute außer Frage. Und doch gehört ausgerechnet die Liedkomposition in Schuberts unmittelbarem Wiener Schaffenskontext vor 1814/15 noch immer zu den wenig beleuchteten Kapiteln der Musikgeschichte. Unter dem Motto „Sag an, wer lehrt dich Lieder, so schmeichelnd und so zart?“ – moderiert die in Wien und Zürich zu diesem Thema forschende Musikwissenschafterin Gundela Bobeth ein Gesprächskonzert mit den renommierten Liedinterpreten Knut Schoch (Tenor) und Henning Lucius (Hammerklavier).

Die Lieddarbietungen – darunter zahlreiche „Wieder-Uraufführungen“ nach über 200-jährigem Archivdasein – werden von einführenden Moderationsblöcken umrahmt und musikhistorisch verankert. Damit wird ein Bereich der Wiener Musikkultur zu neuem Leben erweckt, dessen Bedeutung für die weitere Liedgeschichte kaum zu überschätzen ist. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem ÖAW-Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen sowie dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien und wird unterstützt durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF).

Programm

Mehr zum Forschungsprojekt: Das deutschsprachige Lied in Wien um 1800

 

 

Termin:
29. Oktober 2015, 19:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Angelika Roch
Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen - IKM
Tel: +43 1 51581-3701