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Für ein gemeinsames Österreichisch-Tschechisches Geschichtsbuch

Historiker/innen beider Länder erarbeiten die verbindende und trennende Geschichte. In einer Debattenreihe werden erste Ergebnisse nun öffentlich diskutiert (Teil 2).

30.10.2015
Bild: GuentherZ, Wikimedia/CC
Denkmal zur Erinnerung an die Grenzöffnung 1989 in Raabs an der Thaya

Eine Geschichte, zwei Deutungen – immer wieder ist dieser Satz zu hören, wenn über das Verhältnis zwischen Österreich und Tschechien diskutiert wird. Und wirklich: Beide Länder verbindet bis ins 20. Jahrhundert eine über weite Strecken gemeinsame Geschichte, die jedoch als Folge der Entstehung der modernen National-Gesellschaften unterschiedlich gesehen und interpretiert wird. Nach dem Zerfall der Habsburger-Monarchie fanden sich in Mitteleuropa zwei Staaten als Nachbarn, deren Verhältnis von Konkurrenz, aber auch von Versuchen zur Kooperation geprägt war.

Historiker/innen beider Länder erarbeiten in Teams die verbindende und trennende Geschichte. Bis 2018 soll ein gemeinsames Österreichisch-Tschechisches Geschichtsbuch fertiggestellt werden. Im Vorfeld werden die Wissenschaftler/innen ihre Forschungsergebnisse mit der interessierten Öffentlichkeit diskutieren. Das gesamte Projekt wird von Niklas  Perzi und Hildegard  Schmoller  vom Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung - INZ der ÖAW koordiniert. Die Diskussionsreihe wird am 30. Oktober 2015 zum Thema "Von Stereotypen und Narrativen und dem Leben an der Grenze"  in Raabs a.d. Thaya fortgesetzt.

Einladung

Einladung zur gesamten Vortragsreihe

Das Projekt wird vom BMEIA, BMBF, der Stadt Wien und den Ländern Ober- und Niederösterreich, dem Zukunftsfonds der Republik Österreich sowie dem tschechischen Außenministerium, dem tschechischen Schulministerium und den Kreisen Südmähren, Südböhmen und Vysočina unterstützt.  

Pressetext

 

Termin:
30. Oktober 2015, 19:00 Uhr

Ort:
Lindenhof
Oberndorf bei Raabs 7
3820 Raabs a.d. Thaya


Weitere Termine / Orte:

11.

November 2015, 19:00 Uhr
Landhaus, Brauner  Saal
Landhausplatz 1
4020  Linz


17. November 2015, 15:30  Uhr
NÖ-Landesbibliothek, Lesesaal
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten

Kontakt:
Dr. Hildegard Schmoller  
Mag. Niklas Perzi 
Tel: +43 1

51581-7314
Institut

für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung – INZ