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Außenpolitik und Emotionen im Kalten Krieg

Die Bremer Zeithistorikerin Susanne Schattenberg fragt, wie der Kalte Krieg ohne Breschnews Tablettensucht verlaufen wäre.

15.06.2015
Bild: Wikimedia/CC

L.I. Breschnew, der von 1964-1982 erster Mann in der Sowjetunion war, gilt landläufig als Hardliner und Stalinist auch in der Außenpolitik, dem die „Breschnew-Doktrin“ und der Einmarsch in Afghanistan anzulasten sind. Anfang der 1970er Jahre initiierte er eine – allerdings nur wenige Jahre währende – Phase der Entspannung gegenüber dem Westen. Bald stand der vormals leutselige Breschnew aber immer seltener zu vertraulichen Gesprächen zur Verfügung, was man im Westen als eine Re-Ideologisierung der Außenpolitik deutete.

In ihrem Vortrag „Außenpolitik und Emotionen. Oder: Wie der Kalte Krieg ohne Breschnews Tablettensucht verlaufen wäre“ arbeitet  Susanne Schattenberg die Rolle der Emotionen als relevanten Faktor im außenpolitischen Handeln Breschnews und auch des Westens heraus.  Schattenberg ist Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa und Professorin für Zeitgeschichte und Kultur Osteuropas an der Universität Bremen.

Weitere Informationen
 Anmeldung unbedingt erforderlich (beschränktes Platzangebot)

 

Termin:
15. Juni 2015, 16:00 Uhr

Ort:
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung - INZ
Strohgasse 45
1030 Wien

Kontakt:
Vera Machat
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung - INZ
T +43 1 51581-7300

Mag.Dr. Barbara Haider-Wilson
T +43 1 51581-7327