
Kaum war der Zweite Weltkrieg zu Ende hat sich ein neuer Konflikt angebahnt: der “Kalte Krieg”, bei dem die beiden politischen Machtblöcke von West und Ost in Zentraleuropa in unmittelbarer Konfrontation standen.
Ein Symposium, veranstaltet von der Ignaz-Lieben-Gesellschaft und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, widmet sich dem komplexen Zusammenhang von Wissenschaft, Technologie und industrieller Entwicklung vor dem Hintergrund des „Kalten Kriegs“. Bei der Tagung „Science, Technology and Industrial Development in Central Europe during the Cold War“ wird es neben der europäischen Perspektive auch um globale Zusammenhänge gehen. Ein Blick auf Österreichs Nachkriegswirtschaft zeigt, dass – in Ergänzung zum Marshallplan – der Aufschwung nicht zuletzt technischen Innovationen geschuldet war, für die es aufgrund der wirtschaftlichen Integration des Westens nun einen internationalen Markt gab.
Information
Termin:
12. bis 13. November 2015
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Johannessaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien
Kontakt:
Dr. Cornelia Hülmbauer
Tel: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW - IKT