
Im Zuge des "global turn" in Geschichte und Kunstgeschichte sind bislang die Zirkulationen von Menschen und Artefakten innerhalb der ausgedehnten Kolonialreiche der westeuropäischen Seemächte bevorzugt untersucht worden.
Robert Born vom Bundesinstitut für Kultur und Geschichte im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg lenkt den Blick auf die als Peripherie der europäischen Kunstgeschichte angesehenen Region von Siebenbürgen, Moldau und Walachei. In seinem Vortrag "Siebenbürgen, die Moldau und die Walachei in der Frühen Neuzeit. Peripherien der Global Art History?" diskutiert er am Beispiel dieser drei Tributstaaten des Osmanischen Reiches in der Frühen Neuzeit die Einbindung der Region in die Zirkulation von Objekten zwischen Asien und Europa. Im Fokus stehen dabei sowohl die Akteursgruppen als auch die Transformation und Integration der Artefakte in die lokalen Repräsentationskulturen.
Der hybride Vortrag findet auf Einladung des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW in der Reihe "Balkanforschung an der ÖAW" statt.
Meeting-ID: 626 9719 2119, Kenncode: ZwW6r2
Information
Termine:
6. Mai 2025, 18:00 Uhr
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 4. Stock, Veranstaltungsraum
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien
Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Dr. Joachim Matzinger
T: +43 1 51581-7363
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW