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Kunst & Kultur zur Systemstabilisierung?

Eine Tagung vergleicht innereuropäische Randzonen und asiatische Kolonien im Hinblick auf die Rolle regionalistischer Kunst und Kultur in späten Imperien.

Thursday 03.12.2015 , duration: 3 days
Title     Bild: Pasar Gambir in Batavia/Jakarta 1937

War das Engagement für abseits der Zentren inszenierte Kunst und Kultur ein Mittel zur Stabilisierung des politischen Systems in spätkolonialen bzw. spätimperialen Regimen? Welche Institutionen und welche konkreten Akteure standen dahinter?

Eine internationale Tagung zum Thema „The Picturesque Eye. Framing Regionalist Art Forms in Late Empires (1900 – 1950)" fokussiert auf die treibenden kulturellen Kräfte. Sie fragt dabei nach der Rolle der unterschiedlichen Disziplinen, beispielsweise Ethnographie, Kunst- und Architekturgeschichte, beziehungsweise nach dem Einfluss unterschiedlicher Techniken und Medien – z.B. von Filmen, Buchpublikation oder Ausstellungen. Die Tagung wurde vom Cluster of Excellence „Asia and Europe in a Global Context” (Global Art History) an der Universität Heidelberg konzipiert und wird in Zusammenarbeit mit dem Volkskundemuseum Wien, dem IKT - Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW und der Forschungsgruppe „Transkulturelle Verhandlungsräume von Kunst“ an der Freien Universität Berlin veranstaltet. (Tagungssprache: Englisch)

Programm, Tagungswebsite

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: falser(at)asia-europe.uni-heidelberg.de

Information

 

Termin:
3. bis 5. Dezember 2015

Orte:
Donnerstag und Freitag:
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15-19
1080 Wien

Samstag:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Dr. Cornelia Hülmbauer 
Tel: +43 1 51581-3310 
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW - IKT