
War das Engagement für abseits der Zentren inszenierte Kunst und Kultur ein Mittel zur Stabilisierung des politischen Systems in spätkolonialen bzw. spätimperialen Regimen? Welche Institutionen und welche konkreten Akteure standen dahinter?
Eine internationale Tagung zum Thema „The Picturesque Eye. Framing Regionalist Art Forms in Late Empires (1900 – 1950)" fokussiert auf die treibenden kulturellen Kräfte. Sie fragt dabei nach der Rolle der unterschiedlichen Disziplinen, beispielsweise Ethnographie, Kunst- und Architekturgeschichte, beziehungsweise nach dem Einfluss unterschiedlicher Techniken und Medien – z.B. von Filmen, Buchpublikation oder Ausstellungen. Die Tagung wurde vom Cluster of Excellence „Asia and Europe in a Global Context” (Global Art History) an der Universität Heidelberg konzipiert und wird in Zusammenarbeit mit dem Volkskundemuseum Wien, dem IKT - Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW und der Forschungsgruppe „Transkulturelle Verhandlungsräume von Kunst“ an der Freien Universität Berlin veranstaltet. (Tagungssprache: Englisch)
Programm, Tagungswebsite
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: falser(at)asia-europe.uni-heidelberg.de
Informationen
Termin:
3. bis 5. Dezember 2015
Orte:
Donnerstag und Freitag:
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15-19
1080 Wien
Samstag:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien
Kontakt:
Dr. Cornelia Hülmbauer
Tel: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW - IKT