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Forschen mit katholischen Quellen auf dem Balkan

Der bulgarische Philologe Tsvetan Vasilev nimmt im Rahmen der Vortragsreihe "Balkanforschung an der ÖAW" Besonderheiten und Schwierigkeiten bei der Erforschung der historischen Werke katholischer Autoren aus dem Balkan in den Bllick.

Tuesday 09.06.2026 06:06 pm
Denkmal für den bulgarischen Geschichtsschreiber Petar Bogdan (1601-1674) © Wikimedia/CC BY-SA 4.0

Tsvetan Vasilev ist außerordentlicher Professor für klassische Sprachen an der Universität Sofia St. Kliment Ohridski. Seine Forschungsschwerpunkte sind mittelalterliches Latein und Griechisch, postbyzantinische griechische Epigraphik sowie lateinische katholische Literatur bulgarischer Intellektueller des 17. und 18. Jahrhunderts. 

Auf Einladung des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW spricht er im Rahmen der Reihe "Balkanforschung an der ÖAW" über "Peculiarities and Difficulties in Studying the Historical Works of Catholic Writers from the Balkans: Citation and Sources". Als Beispiel beleuchtet er das Werk "De antiquitate paterni soli et de rebus Bulgaricis" des katholischen Autors Petar Bogdan. Tsvetan Vasilev geht auf die Komplexität des Werks in seiner mehrsprachigen und vielschichtigen Quellenbasis ein. Zudem zeigt er, wie man mit apologetischen Zielen historischer Autoren umgehen und deren Motivationen herausarbeiten muss, wenn sie etwa andere Autoren oder unveröffentlichte Archivdokumenten zitieren oder sich auf persönliche Korrespondenz und mündliche Zeugnisse beziehen.

Online-Teilnahme via Zoom

Meeting-ID: 686 0333 6349
Kenncode: djBj8P

Information

 

Termin:
9. Juni 2026, 18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 5. Stock, Raum 8
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Online-Teilnahme via Zoom

Meeting-ID: 686 0333 6349
Kenncode: djBj8P

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback: 
Dr. Joachim Matzinger
T: +43 1 51581-7363
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW