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Fleisch aus Zellkultur zischen Hype und Ablehnung

Arianna Ferrari, Wissenschafts- und Technikphilosophin am AIT - Austrian Institute of Technology, geht bei einem ITA-Seminar der ÖAW der Frage nach, warum es so schwierig ist, über Zukunft und Wandel zu sprechen, wenn es um Fleisch geht.

Tuesday 17.06.2025 01:06 pm
© AIT

Durch Zellkultivierung hergestelltes Fleisch wurde einst als Lösung für ökologische, ethische und Ernährungssicherheitsprobleme angepriesen. Heute stößt es zunehmend auf politischen und gesellschaftlichen Widerstand. Befürworter:innen sehen darin ein Potential für echte Transformation und eine nachhaltige Zukunft, Kritiker:innen eine Bedrohung für die traditionelle Landwirtschaft. Zellkultiviertes Fleisch ist zu einem Symbol für den größeren Kampf um die Transformation der Lebensmittelsysteme geworden. Im Gegensatz zu anderen Sektoren, die sich im Übergang zur Nachhaltigkeit befinden, ist Fleisch tief mit Kultur, Identität und Emotionen verbunden, was Veränderungen besonders schwierig macht.

Arianna Ferrari untersucht beim nächsten ITA-Seminar am Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW zum Thema "Zellkultiviertes Fleisch – zwischen Hype und Widerstand der Landwirte" die widersprüchlichen Narrative, die politische Gegenreaktion und die Unsicherheiten, die diese Innovation umgeben.

Weitere Informationen

Anmeldung bei tamail(at)oeaw.ac.at

Information

 

Termin:
17. Juni 2025, 13:30 bis 15:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Burse
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Denise Riedlinger, M.A., Mag. Thomas Bayer
presse.ita(at)oeaw.ac.at
T: +43 1 51581-6577
Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW