Back

Ein Bekenntnis zum europäischen Frieden

Die Neuordnung Europas beim Wiener Kongress ist anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums Thema einer großen internationalen Tagung.

Wednesday 17.06.2015 , duration: 4 days
Triumpfwagen. Bild: ÖNB

Der Wiener Kongress war ein politisch und gesellschaftliches Großereignis ersten Ranges. Er markiert den Beginn der modernen europäischen Staatenwelt nach dem Sieg über Napoleon. 1814/15 versammelten sich die führenden Monarchen, Staatsmänner und Diplomaten in Wien. Die im Zuge der Verhandlungen vereinbarte politische und territoriale Neuordnung Europas war die bedeutendste Friedensordnung des 19. Jahrhunderts und hatte bis in die 1850er Jahre Bestand.
 
200 Jahre nach dem Ende des Wiener Kongresses gewinnt das Thema angesichts der gegenwärtigen politischen Krisen wieder an Aktualität. Den zahlreich offenen Forschungsfragen ist die Tagung "Der Wiener Kongress 1814/15. Politische Kultur und internationale Politik" gewidmet. International renommierte Historiker/innen werden Themen wie Netzwerke und politische Handlungsspielräume, das Spannungsfeld zwischen Öffentlichkeit und Geheimdiplomatie oder das Staatensystem Europas und sein Regelwerk in globaler Perspektive diskutieren. Brigitte Mazohl vom Projektverbund „Wiener Kongress“ und Klassenpräsidentin der ÖAW ist Initiatorin der Tagung, die in Kooperation von ÖAW,  der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs, den Wiener Vorlesungen, der KRGÖ an der Universität Wien sowie den Universitäten Innsbruck und Klagenfurt veranstaltet wird.
 
Programm

Information

 

Termin:
17. bis 20. Juni 2015

Ort:
Österreichische Akademie der Wissesnchaften
Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Mag. Dr. Karin Schneider, MAS
Universität Innsbruck