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"Common Concerns" in der Sozialforschung

Biao Xiang, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ethnologische Forschung in Halle, stellt in einer ISA International Guest Lecture an der ÖAW ein "Dual-Loop" Model der anthropologischen Forschung vor, um Alltagsannahmen, die "gemeinsame Anliegen" betreffen, durch wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu überprüfen.

Thursday 22.10.2026 04:10 pm
© Mika Toyota

Xiang Biao, 1972 in China geboren und dort aufgewachsen, ist derzeit Direktor am Max-Planck-Institut für Ethnologische Forschung in Halle und war zuvor Professor an der Universität Oxford. Er hat sich mit Migration und gesellschaftlichen Veränderungen in China, Indien und anderen Teilen Asiens befasst. Derzeit erforscht er einen Ansatz der "common concerns / der gemeinsamen Anliegen" in der Sozialforschung. Damit ist die systematische Erfassung sozialer Wirklichkeit gemeint, das Verständnis menschlichen Verhaltens und  gesellschaftlicher Strukturen ermöglicht. Der Ansatz der gemeinsamen Anliegen soll Alltagsannahmen durch wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse überprüfen.

Auf Einladung des Instituts für Sozialanthropologie der ÖAW stellt Xiang Biao sein "Dual-Loop"-Modell in der anthropologischen Forschung bei einer ISA International Guest Lecture vor. 

Weitere Informationen

Information

 

Termin:
22. Oktober 2026, 16:00 Uhr

Ort: 
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 4. Stock, Besprechungsraum 4
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
sozialanthropologie(at)oeaw.ac.at
Institut für Sozialanthropologie der ÖAW