Am Beginn des 21. Jahrhunderts wird die Vermittlung der Geschichte der Konzentrationslager sowie die Weitergabe des Gedenkens an kommende Generationen zu einer zentralen Herausforderung. Nur noch wenige Zeitzeugen leben, und jene Menschen, die sich bald nach dem Krieg beruflich dem Erinnern und Mahnen angesichts des nationalsozialistischen Tötens verschrieben haben, können diese Aufgabe aus Altersgründen oft nicht mehr wahrnehmen.
Die vom Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien und dem ÖAW-Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte veranstaltete Konferenz fokussiert auf die Funktion des heutigen Gedächtnisorts Auschwitz. Der Diskurs über Auschwitz wird beispielhaft für die vielen Orte geführt, an denen Juden und andere Ausgestoßene der Gesellschaft massenhaft ermordet wurden.
Information
Termin:
1. bis 2. Dezember 2014
Ort:
Polnische Akademie der Wissenschaften
Wissenschaftliches Zentrum in Wien
Jan III Sobieski-Saal
Boerhaavegasse 25
1030 Wien
Kontakt:
Dr. Cornelia Hülmbauer
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte
T +43 1 515 81-3310
cornelia.huelmbauer(at)oeaw.ac.at