Mo, 02.12. – 03.12.2019

Von Schreibkulturen, normativen und subversiven Überlieferungen

Eine globale Perspektive auf schriftliche Zeugnisse Eurasiens zu entwickeln ist das Ziel eines interdisziplinären Workshops an der ÖAW. Im Zentrum stehen Normativität und Subversion in unterschiedlichen Schreibkulturen, die an der ÖAW in mehreren Instituten Gegenstand der Forschung sind.

© F. Schwarz
© F. Schwarz

Texte über Themen wie Genealogie, Administration oder Religion: Forscher/innen der ÖAW untersuchen eine enorme Bandbreite von schriftlichen Überlieferungen aus Europa bis Asien aus einem viele Jahrhunderte umspannenden Zeitraum. – Grund genug, die vielseitigen Erfahrungen bei Institute übergreifenden Workshops gemeinsam zu diskutieren.

Für den ersten Termin einer neuen Workshop-Initiative wählten die Forscher/innen der ÖAW „Normativity and Subversion in Cultures of Writing“ als Perspektive auf Texte aus unterschiedlichsten Kulturkreisen. Sie laden ein, über den Inhalt hinaus zu vergleichen: Hinweise auf Produktion bzw. Rezeption zu analysieren, die Schnittstelle von mündlicher zu schriftlicher Überlieferung zu beleuchten oder die Wahl des Mediums zu hinterfragen. Als Keynote Speaker nimmt der Religionswissenschaftler James A. Benn von der kanadischen McMaster University in „Self-immolation as Trans-cultural Buddhist Practice“ die Zeugnisse buddhistischer Selbstaufopferung in den Blick. Er zeichnet beispielsweise nach, wie sich die Praxis ausbreitete und vergleicht, in welchen Spannungsfeldern sie praktiziert wurde.

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Termin:
2. bis 3. Dezember 2019

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Hollandstraße 11–13, 1. Stock, Seminarraum
1020 Wien

Kontakt:
Mag. Marianne Pollheimer-Mohaupt
T: +43-1-51581-7216
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW