Mo, 05.09. – 07.09.2022

Summer School: Schubertforschung

Die Kommission für Interdisziplinäre Schubert Forschung der ÖAW lädt fortgeschrittene Studierende ein, ihr Wissen über Franz Schubert und seine Zeit zu vertiefen. Im Fokus stehen heuer Sexualität und Gender zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

© Soenke Rahn, Public domain, via Wikimedia Commons
© Soenke Rahn, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Kommission für Interdisziplinäre Schubert-Forschung der ÖAW widmet sich der Erforschung des Komponisten Franz Schubert (1797–1828) und dem Wiener Kulturleben des Vormärz. Im Wechsel mit den internationalen Workshops für Dissertant/innen bietet sie alle zwei Jahre eine Summer School für fortgeschrittene Studierende der Kultur- und Geisteswissenschaften an.

Das aktuelle Thema „Sexuality and Gender in Schubert's Time“greift die vor drei Jahrzehnten heftig geführten Diskussionen darüber auf, ob Franz Schubert homosexuell gewesen sei, und welche Konsequenzen das für das Verständnis seiner Musik haben könnte. Das Thema wird zudem erweitert auf religiöse oder kulturelle Orientierungen von künstlerisch agierenden Persönlichkeiten: Ob sich diese Orientierungen überhaupt verlässlich ermitteln lassen, bzw. ob sie in der Produktion, Rezeption und Interpretation ihrer Kunst von Relevanz sind. Als Lehrende stehen Hans-Joachim Hinrichsen (Zürich), Mark Seow (Cambridge), Anke Charton, Waltraud Schütz und Karin Wozonig (alle Wien) zur Verfügung.

Weitere Informationen

Informationen

 

Termin:
5. bis 9. September 2022

Ort:
Wien

Wissenschaftlicher Kontakt:
Univ. Prof. Dr. Andrea Lindmayr-Brandl
schubert(at)oeaw.ac.at
Kommission für Interdisziplinäre Schubert Forschung

 

 

 

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