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Kulturelle Ähnlichkeit und Konflikte

Die Jahrestagung des Literatur- und Kulturwissenschaftlichen Komitees der Österreichischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften widmet sich einem vertrauten und dennoch kaum verstandenen Phänomen.

Donnerstag 03.09.2015 , Dauer: 3 Tage
Literature saving the past from destruction by Time. Bild: Wikimedia/CC

Es scheint paradox. Aus einer globalen Perspektive erscheint Zentraleuropa als ein Raum mit vergleichsweisekleinen kulturellen Differenzen. Dennoch – wegen oder trotz der Ähnlichkeiten aus einem gemeinsamen kulturellen Erbe kam und kommt es immer wieder zu ernsthaften Konflikten.

Die Jahrestagung des Literatur- und Kulturwissenschaftlichen Komitees der Österreichischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften widmet sich der Analyse dieses Paradoxons aus unterschiedlichsten Perspektiven. Die Kulturwissenschaften etwa nähern sich, indem sie allzu einfache Differenzbegriffe, wie etwa Fremd und Eigen, in Frage stellen. Die psychoanalytische Annäherung misst dem „Narzismus der kleinen Differenzen“ besondere Bedeutung zu.

Die vom ÖAW-Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte organisierte Tagung "Zentraleuropa und das Konfliktpotential der kleinen Differenzen" nimmt unterschiedliche Erklärungsversuche auf und setzt sie in Beziehung, um kultur- und sprachpolitische, aber auch ästhetische Thematisierungen  von konfliktträchtigen Ähnlichkeiten zu analysieren.

Programm

Informationen

 

Termin:
3. bis 5. September 2015

Ort:
Collegium Hungaricum
Hollandstraße 4
1020 Wien

Kontakt:
Dr. Cornelila Hülmbauer 
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte - IKT 
T +43 1 51581-3310