Do, 17.11.2022 17:00

Bücher zwischen Spanien und dem Neuen Königreich von Granada

Alberto José Campillo Pardo von der Universität Sevilla untersucht die Zirkulation von Büchern im 18. Jahrhundert zwischen Spanien und seiner Kolonie auf dem Gebiet des heutigen Kolumbien.

Bücher des Historischen Archivs der Universidad del Rosario, Bogotá, Colombia © Alberto José Campillo Pardo
Bücher des Historischen Archivs der Universidad del Rosario, Bogotá, Colombia © Alberto José Campillo Pardo

Die spanische Krone und Inquisition waren im 18. Jahrhundert daran interessiert, die Zirkulation von Ideen - und dadurch auch von Büchern - zwischen Spanien und dem Neuen Königreich von Granada, der kolonialen Verwaltung auf dem Gebiet des heutigen Kolumbien, zu kontrollieren. Der Historiker Alberto José Campillo Pardo von der Universität Sevilla hat die institutionellen Kontrollmechanismen untersucht, um das kulturelle Klima in der spanischen Kolonie besser zu verstehen.

Auf Einladung des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes stellt er seine Arbeiten in einem Vortrag zum Thema "Merchants, censors and libraries" vor. Er wird dabei ein vielschichtiges Bild von den Netzwerken der Kaufleute und ihren Beziehungen mit den Empfänger:innen und dem Inhalt der Schiffsladungen  präsentieren.

Einladung

 

 

 

Informationen

 

Termin:
17. November 2022, 17:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Hollandstraße 11-13, 1. Stock, Seminarraum
1020 Wien

Kontakt:
Dr. Doris Gruber
T: +43 1 51581-7329
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW

 

 

 

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