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Mehrsprachigkeit und Macht

Bei einer Tagung des FWF-Exzellenzcluster EurAsian Transformations stehen die Mehrsprachikeit der Eliten in vormodernen Gesellschaften und die Produktion von Macht im Zentrum.

Mittwoch 12.03.2025 , Dauer: 3 Tage
Pieter Brueghel, der Ältere © Wikimedia Commons/Public domain

Die sprachliche Vielfalt ist eines der Kernthemen des FWF-Exzellenzcluster "EurAsian Transformations". Im eurasischen Interaktionsraum variieren die Sprachkontakte in großem Umfang und die Schriftkulturen spiegeln sowohl Kommunikationsnetzwerke als auch zufällige Begegnungen wider. Durch Sprachkontakte wurde Wissen verbreitet und Schriftkundigkeit befördert. Es kam zu komplexen Formen der sprachlichen Verflechtung und der Entwicklung "imperialer" oder "heiliger" Sprachen im Gegensatz zu "Volkssprachen".

Nun nimmt eine Konferenz die Mehrsprachigkeit von vormodernen Eliten in Eurasien in den Blick. "Elite Multilingualism in Premodern Societies and the Production of Power" hebt drei Aspekte besonders hervor: hierarchische Formen der Mehrsprachigkeit, die sprachliche Distinktion als Identifikationsstrategie und Machtstrategien, die sich an der Mehrsprachigkeit der Eliten abzeichnen.

Konferenz-Programm und Anmeldung

Informationen

 

Termin:
12. bis 14. März 2025

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Mittelalterforschung
Postsparkasse 3. Stock
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Dr. Rita Garstenauer
T: +43 1 51581-7217
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW