Grundprobleme der frühgeschichtlichen Entwicklung im mittleren Donauraum

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften, das Österreichische Archäologische Institut und das Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien, veranstalten gemeinsam mit der Abt. „Mensch u. Umwelt“ des Leibniz-Inst. f. Gesch. u. Kultur d. östl. Mitteleuropa (GWZO), Leipzig, dem MAMUZ – Schloss Asparn/Zaya und Museum Mistelbach, dem Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften der Universität für Weiterbildung Krems und den Landessammlungen Niederösterreich, Sammlungsbereich Urgeschichte und Historische Archäologie, das 36. Internationale Symposium „Grundprobleme zur frühgeschichtlichen Entwicklung im nördlichen Mitteldonauraum“ zum Thema „Frühgeschichtliche Deponierungen: Wie – Was - Warum?“.
Wer kennt sie nicht, die umfangreichen Mooropferfunde im skandinavischen Raum oder die aus dem Rhein geborgenen Barbarenschatzfunde oder die Münzhorte, die in der Frühgeschichte eine heterogene Fundgruppen bilden. Es gibt jedoch nicht nur Deponierungen an Quellen, Flüssen, Mooren und Seen, sondern auch an anderen topographisch auffälligen Niederlegungsorten.
Das Symposium befasst sich mit den Fundumständen, dem Depotgut, den Ursachen und Motiven von Deponierungen und deren besiedlungsgeschichtlichen Zusammenhängen. Zentraler Betrachtungsraum des Symposiums sind der Mitteldonauraum und die mit ihm verbundenen Kulturlandschaften von der ausgehenden Latènezeit über die Spätantike bis zum Frühmittelalter.
Informationen
Termin
23.–26. September 2026
Ort
MAMUZ Museum Mistelbach
Veranstalter
ÖAW-ÖAI
Universität Wien
Universität für Weiterbildung Krems
Landessammlungen NÖ
MAMUZ-Schloss Asparn/Zaya und Museum Mistelbach
Leibniz-Inst. f. Gesch. u. Kultur d. östl. Mitteleuropa (GWZO)
Kontakt
Um Anmeldung wird gebeten.
Alois Stuppner
