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Das ÖAI ist ein Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und bildet mit rund 150 Mitarbeiter:innen Österreichs größte Forschungseinrichtung im Bereich der Archäologie und Altertumswissenschaften. Seine Kernaufgabe ist die Erforschung der Menschheitsgeschichte vom Quartär bis in die Neuzeit unter Berücksichtigung materieller archäologischer Quellen und schriftlicher Überlieferung.

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»The value of mothers to society«

Vortrag, Wien (ÖAI)

Mittwoch 23.02.2022 05:02 Uhr
»The value of mothers to society: showcasing and celebrating the achievements of an ERC-Starting-Grant team«

Katharina Rebay-Salisbury | Österreichisches Archäologisches Institut

 

Von 2016 bis 2021 untersuchte ein interdisziplinäres Forscherteam die Mutterschaft und die Praktiken der Mutterschaft im prähistorischen Europa. Das Projekt analysierte den Zusammenhang zwischen Fortpflanzung und dem sozialen Status von Frauen und untersuchte anhand von Fallstudien in Mitteleuropa die sozialen Reaktionen auf Schwangerschaft, Geburt und Kindererziehung vom späten Neolithikum bis zur Eisenzeit (ca. 3000–15 v. Chr.). Mit dem Abschluss dieses ERC-Projekts feiern wir eine Zusammenarbeit, aus der eine neue Forschungsgruppe »Prähistorische Identitäten« hervorgegangen ist, und freuen uns darauf, die vielen Forschungsstränge, die sich aus VAMOS entwickelt haben, weiterzuverfolgen.

Unser Projekt hat zu einem neuen Verständnis von Mutterschaft und Kindererziehung als Grundlagen von Gesellschaften geführt, indem es die neuesten Entwicklungen in der archäologischen Wissenschaft mit Entwicklungen in der Gesellschaftstheorie verband. Wir integrierten Osteologie, antike DNA, Protein- und Isotopenanalysen, Histologie und die Analyse organischer Rückstände sowie verschiedene Modellierungs- und Bildgebungsansätze, um den Lebensweg von Müttern und ihren Kindern zu erforschen. Auf diese Weise haben wir die Bedeutung der Mütter für langfristige kulturelle Entwicklungen wie die soziale Schichtung, die zunehmende Bevölkerungsdichte und die Verankerung der Geschlechterrollen untersucht.

Auf dieser Veranstaltung werden wir unsere Forschungsergebnisse der letzten fünf Jahre Revue passieren lassen, erörtern, wie sich unser Bild von Mutterschaft in der Vergangenheit verändert hat, über die gewonnenen Erkenntnisse und neue Forschungsmöglichkeiten nachdenken und unseren Erfolg feiern.

 

Leiterin der Studie: Katharina Rebay-Salisbury
Finanzierung: ERC Starting Grant 2015, Projekt Nr. 676828

Gustav Klimt, The Three Ages of Woman, 1905 (Rome, National Gallery of Modern Art, by permission of Ministero per i Beni e le Attività Culturali)
 

 

»The value of mothers to society: showcasing and celebrating the achievements of an ERC-Starting-Grant team«

Katharina Rebay-Salisbury | Österreichisches Archäologisches Institut

 

Von 2016 bis 2021 untersuchte ein interdisziplinäres Forscherteam die Mutterschaft und die Praktiken der Mutterschaft im prähistorischen Europa. Das Projekt analysierte den Zusammenhang zwischen Fortpflanzung und dem sozialen Status von Frauen und untersuchte anhand von Fallstudien in Mitteleuropa die sozialen Reaktionen auf Schwangerschaft, Geburt und Kindererziehung vom späten Neolithikum bis zur Eisenzeit (ca. 3000–15 v. Chr.). Mit dem Abschluss dieses ERC-Projekts feiern wir eine Zusammenarbeit, aus der eine neue Forschungsgruppe »Prähistorische Identitäten« hervorgegangen ist, und freuen uns darauf, die vielen Forschungsstränge, die sich aus VAMOS entwickelt haben, weiterzuverfolgen.

Unser Projekt hat zu einem neuen Verständnis von Mutterschaft und Kindererziehung als Grundlagen von Gesellschaften geführt, indem es die neuesten Entwicklungen in der archäologischen Wissenschaft mit Entwicklungen in der Gesellschaftstheorie verband. Wir integrierten Osteologie, antike DNA, Protein- und Isotopenanalysen, Histologie und die Analyse organischer Rückstände sowie verschiedene Modellierungs- und Bildgebungsansätze, um den Lebensweg von Müttern und ihren Kindern zu erforschen. Auf diese Weise haben wir die Bedeutung der Mütter für langfristige kulturelle Entwicklungen wie die soziale Schichtung, die zunehmende Bevölkerungsdichte und die Verankerung der Geschlechterrollen untersucht.

Auf dieser Veranstaltung werden wir unsere Forschungsergebnisse der letzten fünf Jahre Revue passieren lassen, erörtern, wie sich unser Bild von Mutterschaft in der Vergangenheit verändert hat, über die gewonnenen Erkenntnisse und neue Forschungsmöglichkeiten nachdenken und unseren Erfolg feiern.

 

Leiterin der Studie: Katharina Rebay-Salisbury
Finanzierung: ERC Starting Grant 2015, Projekt Nr. 676828

Informationen

 

Termin
23. Februar 2022, 17:30 Uhr

Ort
Hollandstraße 11–13,  1. Stock, 1020 Wien.
Link: https://oeaw-ac-at.zoom.us/j/95140779012?pwd=KzFWMnhjT2V2VHBHYklNZWdtVmtrdz09
Meeting ID: 951 4077 9012
Passcode: 48YCbG
ACHTUNG: bei persönlicher Teilnahme Anmeldung zur Veranstaltung unter: domnika.verdianu(at)oeaw.ac.at
Es gelten die 2-G-Regel bzw. die zum Zeitpunkt gültigen COVID-Maßnahmen.

Veranstalter
ÖAW-ÖAI

Kontakt
Domnika Verdianu

 

Einladung

 

 

 

 

 

 

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COLOURS REVEALED – Polychrome Monuments in the Roman Provinces – Detection, Interpretation, Visualisation
SoSchrÖAI 66 | Gabrielle Kremer | Eduard Pollhammer | Robert Linke | Georg A. Plattner (eds.)

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Ägypten und Levante
Band XXXV (2025) | Österreichisches Archäologisches Institut | Institute of Mediterranean and Oriental Cultures, Polish Academy of Sciences – Warsaw | Institut für Ägyptologie, Universität Wien | Departments of Near Eastern Languages and Civilizations, Yale University (Hrsg.)

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