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Krieg in der UkraineWissenschaftsakademie

ÖAW bekundet Solidarität mit Ukrainischer Akademie nach Drohnenangriff

ÖAW-Präsident Heinz Faßmann hat dem Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine, Anatolii Zagorodny, nach dem russischen Drohnenangriff auf das Akademiegebäude ein Solidaritätsschreiben übermittelt. Die ÖAW verurteilt den Angriff auf die langjährige Partnerakademie und sichert den ukrainischen Wissenschaftler:innen Unterstützung zu.

29.09.2026
© AdobeStock

Mit Bestürzung hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) die Nachricht vom schweren Schaden am Gebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine infolge eines russischen Drohnenangriffs aufgenommen. Das genaue Ausmaß der Schäden sowie mögliche Verletzte oder Todesopfer war zunächst noch nicht absehbar.

In einem persönlichen Schreiben an Akademiepräsident Anatolii Zagorodny und die Mitarbeiter:innen der ukrainischen Akademie spricht ÖAW-Präsident Heinz Faßmann sein tief empfundenes Mitgefühl und seine Solidarität aus. Die ÖAW verurteilt den Angriff auf die langjährige Partnerakademie und betont die besondere Bedeutung des Schutzes wissenschaftlicher Einrichtungen.

Wissenschaft braucht Sicherheit und Austausch

„Wissenschaft und Forschung leben von Austausch, Offenheit und Sicherheit“, heißt es in dem Schreiben. Wissenschaftliche Einrichtungen müssten in einem geschützten Umfeld arbeiten können und dürften niemals Ziel militärischer Angriffe werden. Angriffe auf wissenschaftliche Einrichtungen seien zugleich ein Angriff auf das kulturelle Erbe und die internationale Forschungsgemeinschaft.

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine unterstützt die ÖAW ukrainische Wissenschaftler:innen mit verschiedenen Maßnahmen. Dazu zählt insbesondere das JESH-Mobilitätsprogramm, das Forschenden aus der Ukraine wissenschaftliche Aufenthalte und die Anbindung an die internationale Forschungsgemeinschaft ermöglicht.

Die ÖAW würdigt die Entschlossenheit der ukrainischen Kolleg:innen, ihre wissenschaftliche Arbeit trotz der schwierigen Bedingungen fortzuführen, und bekräftigt ihre Bereitschaft, die Nationale Akademie der Wissenschaften der Ukraine und ihre Forschenden auch weiterhin zu unterstützen.